Handball-Landesliga

Herbede kommt - fast schon die letzte Chance für TV Arnsberg

Die Zielsetzung ist klar: Abklatschen und dann ab durch die Mitte zum ersten Saisonsieg. Die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg erwarten den Tabellenvorletzten SV Herbede zum Kellerduell.

Foto: Thorsten Heinke

Die Zielsetzung ist klar: Abklatschen und dann ab durch die Mitte zum ersten Saisonsieg. Die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg erwarten den Tabellenvorletzten SV Herbede zum Kellerduell. Foto: Thorsten Heinke

Arnsberg.   Die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg stehen mit dem Rücken zur Wand. Der Tabellenletzte empfängt am Samstag den Vorletzten SV Herbede.

Die Landesliga-Handballer des TV Arnsberg stehen mit dem Rücken zur Wand. Der Tabellenletzte aus der Regierungsstadt hat nach sieben Spielen erst einen Zähler auf dem Konto und bereits vier Punkte Rückstand auf den rettenden viertletzten Platz. Am Samstag, 11. November, um 19.30 Uhr kommt es nun zum Kellerduell in der Rundturnhalle gegen den Vorletzten SV Herbede.

Für den TV Arnsberg ist es fast schon die letzte realistische Chance, den Sturz in die Bezirksliga zu vermeiden. In der vergangenen Woche gab es eine Sitzung mit Vorstand, Trainer Ragulan Srijeevaghan und der Mannschaft. Dort kamen alle Probleme und Lösungsmöglichkeiten zur Krisenbewältigung auf den Tisch. Das Resultat: Deutlich engeres Zusammenrücken aller Beteiligten, vor allem eine wesentlich höhere Trainingsbeteiligung plus Kaderauffüllung durch Akteure aus der Reserve.

TVA-Trainer Ragulan Srijeevaghan hatte seinen Schützlingen in der Herbstpause eine übungsfreie Woche gewährt. „Einige sollten ihre Verletzungen auskurieren, die anderen den Kopf frei bekommen“, teilt Srijeevaghan. „Gegen Herbede geht es fast schon um alles. Wenn wir da nicht punkten, stellt sich die Frage, gegen wen wir überhaupt gewinnen wollen.“

Angesichts der überschaubaren Qualität des TVA-Kaders schmerzen natürlich Ausfälle wie der von Torhüter Marc Ehrnsperger, der noch einige Wochen aussetzen muss. Zum Glück hat Mats Eberhard seinen Rücktritt zurückgenommen. Coach Srjieeveaghan steht damit neben den Youngstern Peitz und Spindeldreher wieder einen etwas erfahreneren Keeper zur Verfügung. Zudem ist Jan Klute, Abwehrchef und emotionaler Leader des Teams, wieder voll einsatzbereit. Sollte auch Christian Lehnert beruflich abkömmlich sein, könnte mit einem prallen Feldspielerkader der erste Saisonsieg eingefahren werden.

„Das Wichtigste ist, dass wir wie beim Remis gegen Warstein von Beginn an große Leidenschaft und Kampfgeist zeigen, damit wir uns die Unterstützung unserer Fans sichern“, bezeichnet Srijeevaghan die Derby-Leistung als Blaupause, wie man dem Unternehmen „Landesliga-Verbleib“ neues Leben einhauchen kann.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik