Eishockey

Iserlohn Roosters: Wiedersehen mit legendärer Vorgeschichte

| Lesedauer: 2 Minuten
So sah es aus, als die Iserlohn Roosters zuletzt auf die Frankfurt Lions trafen.

So sah es aus, als die Iserlohn Roosters zuletzt auf die Frankfurt Lions trafen.

Foto: NITSCHE, Thomas

Iserlohn.  Die Iserlohn Roosters treffen auf die Löwen Frankfurt. In unserem Podcast sprechen wir mit einem besonderen Gast über ein verbindendes Duell.

Ganz Frankfurt könne sich noch an die legendären Playoff-Spiele erinnern – das behauptet zumindest Rüdiger Storch, Stadionsprecher der Löwen Frankfurt, im Eishockey-Podcast „Overtime“. Viel Nostalgie ist also dabei, wenn es nun am Freitagabend (19.30 Uhr, Eissporthalle Frankfurt) zum Wiedersehen mit den Iserlohn Roosters kommt.

++++ Lesen Sie auch: Iserlohn Roosters: Warum Kleinendorst zunächst nicht wollte ++++

„Ich glaube, es ist einmalig, dass eine Mannschaft mal in einer Best-of-seven-Runde mit 1:3 zurückgelegen hatte und dann noch mit 4:3 gewann und weiterkam“, sagt der Hesse mit Blick auf das Duell seiner Frankfurter mit den Iserlohn Roosters im Viertelfinale der Saison 2007/08 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Dann wird über die wechselvolle Vergangenheit der Löwen – die früheren „Lions“ – geredet, welche 2010 in die Insolvenz gegangen waren und nach dem Lizenzentzug in der Regionalliga neu beginnen mussten. Erst die Wiedereinführung des Auf- und Abstiegs zwischen den beiden ersten deutschen Ligen machte die Rückkehr nun möglich – und die Frage, wie stark der Liga-Neuling einzuschätzen ist, wartet vor dem dritten Spieltag noch auf ihre Beantwortung.

Erst Sensation, dann Ernüchterung

Auf den überraschenden 5:2-Auswärtserfolg bei den Grizzlys Wolfsburg zum Auftakt folgte mit der 3:4-Heimniederlage gegen Bremerhaven gleich der Dämpfer. Ganz ähnlich also wie bei den Sauerländern, die den Top-Start nach dem 2:1-Sieg gegen Augsburg nicht ausbauen konnten und in Ingolstadt (2:5) baden gingen. Roosters-Trainer Kurt Kleinendorst nimmt den nächsten Gradmesser für sein Team jedenfalls nicht auf die leichte Schulter: „Ich kenne Trainer Gerry Fleming aus Nordamerika und weiß daher, wie gut er arbeitet. Es wäre gefährlich und falsch, zu denken, dass es einfach wird.“

++++ Lesen und hören Sie auch: Iserlohn Roosters: Im Podcast spricht Ankert über den Kader ++++

Zumal der angeschlagene IEC-Angreifer Kris Foucault auszufallen droht. Aber egal, wie der Iserlohner Kader aussehen wird, ein stimmungsvolles Duell auf Augenhöhe darf zwischen den alten Rivalen erwartet werden.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Arnsberg

Liebe Nutzerinnen und Nutzer:

Wir mussten unsere Kommentarfunktion im Portal aus technischen Gründen leider abschalten. Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie
» HIER