Schwimmen

Moritz Kemper hadert mit DM-Leistung

Die eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllt: Moritz Kemper, Schwimmer des SV Neptun Neheim-Hüsten, erringt bei den Deutschen Meisterschaften keine Medaille. Hier ist er in seinem Vorlauf über 100 m Brust zu sehen.

Die eigenen Erwartungen nicht ganz erfüllt: Moritz Kemper, Schwimmer des SV Neptun Neheim-Hüsten, erringt bei den Deutschen Meisterschaften keine Medaille. Hier ist er in seinem Vorlauf über 100 m Brust zu sehen.

Foto: Carsten Loos

Berlin.  Was die Schwimmer des SV Neptun Neheim-Hüsten und SSV Meschede bei ihren Starts bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin erlebten.

Erlebnis Deutsche Meisterschaften: Ein Schwimmer des SV Neptun Neheim-Hüsten und vier Aktive des SSV Meschede haben an der Großveranstaltung in Berlin – eingebettet in die Finals 2019 – teilgenommen. Reicher wurden alle fünf vor allem an Erfahrung.

Selbstbewusst hatte Moritz Kemper, Aushängeschild des SV Neptun Neheim-Hüsten, vor seinem DM-Start im Gespräch mit dieser Zeitung von einer Medaille geträumt. Nach Platz vier bei den vergangenen Deutschen Meisterschaften über seine Paradestrecke 50 Meter Brust schritt Kemper optimistisch zur Tat.

In der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark in Berlin startete Kemper zunächst über 100 m Brust. „Leider konnte ich meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden“, sagte er danach. Zwar gelang dem 22-Jährigen in 1:04,70 Minute eine neue Saisonbestzeit, doch mit Rang 17 verpasste er sowohl das A-, als auch das B-Finale. Über 50 m Brust lief es ähnlich für den Brustspezialisten. Über seine beste Strecke schlug Moritz Kemper nach 28,58 Sekunden an. Das war zwar ebenso neue Bestzeit in dieser Saison für den Neptun-Schwimmer, doch lag diese Zeit eben auch 39 Hundertstel über seiner 50-Meter-Brust-Bestzeit. Im Endeffekt sprang damit Rang neun heraus – damit verpasste Kemper das A-Finale knapp.

Insgesamt müsse er „mit den Ergebnissen und Platzierungen natürlich zufrieden sein, aber ein kleiner Ärger über das so knapp nicht Erreichen besteht natürlich trotzdem. Die Konkurrenz war eine Woche nach den Weltmeisterschaften super gut drauf und das Quäntchen Glück, das ich dieses Wochenende gebraucht hätte, hat mir leider gefehlt. Ich gehe nach der langen Saison jetzt erstmal in die Sommerpause“, sagte Kemper.

Mescheder sind ebenso beeindruckt

Unterdessen waren für den SSV Meschede Jonas Hesse, Jonas Kuschwald, Felix Griggel und David Wetzel in Berlin am Start. Die vier Schwimmer erlebten bei den Wettkämpfen eine „atemberaubende Atmosphäre“, wie SSV-Pressesprecher Ulli Haselhoff berichtete. Sich mit deutschen Top-Schwimmern ein- und ausschwimmen zu dürfen, die Premiere, außerhalb von NRW-Meisterschaften anzutreten, und die eindrucksvolle Kulisse boten beste Rahmenbedingungen.

In ihrem Staffelrennen in der offenen Wertung über 4 x 200 Meter Freistil schlug das SSV-Quartett nach 8:53,81 Minuten an – der 19. und letzte Platz. Gleichwohl schafften es die Mescheder, das selbst gesteckte Ziel von einer besseren Zeit als 9:02,13 Minuten zu erreichen.

Jonas Kuschwald startete zudem in seiner Paradedisziplin über 100 m Freistil. In der Juniorenwertung beendete er nach 54,90 Sekunden sein Rennen – Rang 32. „Ich bin das Rennen deutlich zu schnell angegangen und dann hinten heraus enorm eingebrochen“, sagte Kuschwald.

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