Handball-Bezirksliga

Nur Remis für SG Ruhrtal – TV Neheim verliert in Gevelsberg

Vielarmige Abwehr: Der Neheimer Torben Frohne (Nummer 11) wird hier energisch von den Gevelsbergern Jannik Benner (Nummer 9) und Tobias Viehweg (Nummer 21) gestoppt. Der TVN verliert mit 22:28 (9:15).

Foto: Jens Pommerenke

Vielarmige Abwehr: Der Neheimer Torben Frohne (Nummer 11) wird hier energisch von den Gevelsbergern Jannik Benner (Nummer 9) und Tobias Viehweg (Nummer 21) gestoppt. Der TVN verliert mit 22:28 (9:15). Foto: Jens Pommerenke

Sauerland.  Die Bezirksliga-Handballer der SG Ruhrtal kassierten Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Keine Pluspunkte gab es für den TV Neheim in Gevelsberg.

Kein Sieg für die beiden heimischen Handball-Bezirksligisten. Während der TV Neheim nach schwacher Leistung in Gevelsberg deutlich unterlag, konnte die SG Ruhrtal zumindest einen Punkt erobern, was aber zu wenig ist, um sich noch Hoffnungen auf Relegationsplatz drei zu machen.

SG Ruhrtal – VfL Eintracht Hagen IV 25:25 (11:12). „Irgendwie ist bei uns der Wurm drin“, resümierte SG-Coach Frank Mähl, denn gegen die im Hinspiel noch klar beherrschten Hagener reichte es gerade mal zu einem Remis, weil weder die Abwehrarbeit noch die Effektivität im Abschluss zufriedenstellen konnte. Die Anfangsphase verschlief der Tabellenvierte komplett, geriet mit 2:7 (12.) ins Hintertreffen. Nach einer Auszeit lief es besser. Zum 5:7 (16.) war den Anschluss hergestellt. Und zur Pause lagen die Oeventroper trotz schwacher Form von Spielmacher Alex Blanke und ungewohnt mäßiger Chancenverwertung von Kreisläufer Florian Trüller nur noch knapp hinten, gingen zum 14:13 (37.) erstmals in Führung. Die zahlreichen Fans hofften allerdings vergeblich, dass damit der Knoten geplatzt sei. Die Hagener um Truss (7), Reinartz (7/3) und Stein (6/1) fanden immer wieder Lücken in der Ruhrtaler Abwehr. Beim Stande von 22:21 scheiterte Kevin Probst vom Siebenmeterpunkt, so dass es spannend blieb. Als Aaron Humpert das 25:24 erzielte, winkte das Happy-End, doch im Gegenzug wurde Humperts Defensivaktion mit Zeitstrafe und Siebenmeter geahndet, so dass die Gäste letztlich nicht unverdient einen Punkt entführen konnten.

SG: Gierse; Humpert (5), Röttger (5), Probst (4/1), Lehmenkühler (3), Schmidt (2), Rapude (2), Blanke (2/1), Trüller (1), Storm (1/1).

HSG Gevelsberg-Silschede II - TV Neheim 28:22 (15:9). So chancenlos die Gevelsberger in der harzfreuen Neheimer Halle waren, so klar hatten sie das Geschehen daheim mit Haftmitteln im Griff. „Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Wir haben einfach nicht die richtige Einstellung gefunden, darüber wird diese Woche zu reden sein“, kommentierte der angesäuerte TVN-Coach Sebastian Gohr. Ihn ärgerte vor allem, dass die taktischen Vorgaben nicht eingehalten wurden: „So kann man kein Spiel gewinnen.“ Ein Vielzahl von „Fahrkarten“ tat ihr Übriges, so dass die HSG-Reserve, ohne sich sonderlich verausgaben zu müssen, einen Start-Ziel-Sieg errang. Nach fünf HSG-Toren in Folge zum 8:2 (16.) nahm Gohr eine Auszeit, aber die kurzzeitige Verbesserung (11:8) blieb ein Strohfeuer. Erst nach dem 10:18 (35.) konnte sich der TVN steigern und den Rückstand halbieren (19:23, 50.), aber er kam für eine Wende nie infrage.

TVN: Reudenbach, Hoffmann; Koch (7), S. Frohne (5), T. Frohne (3), Rösler (2), Hemeke (2), M. Pater (2/1), Caruso (1), Ilskens, Schulte, Hackmann, Coeppicus-Röttger.

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