Damen-Volleyball

RC Sorpesee kündigt Power-Auftritt gegen Tabellenführer an

Vielleicht nach dem Heimspiel gegen Ostbevern wieder in Jubel-Laune: Das Trainerteam des RC Sorpesee und die Fans.

Foto: Ralf Litera

Vielleicht nach dem Heimspiel gegen Ostbevern wieder in Jubel-Laune: Das Trainerteam des RC Sorpesee und die Fans. Foto: Ralf Litera

Langscheid.   Es ist für RCS-Trainer Julian Schallow ein Volleyball-Feiertag der besonderen Art, wenn der Tabellenführer aus Ostbevern am Samstag zu Gast ist.

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„Match of the Week“ am bevorstehenden Samstagabend in Sundern. „Wer sich das entgehen lässt, verpasst vermutlich das Spiel des Jahres“, ist Julian Schallow, Trainer der ambitionierten Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee überzeugt.

Es sei, so Schallow, ein Volleyball-Feiertag der besonderen Art, wenn der Tabellenführer aus Ostbevern (31 Punkte) beim Tabellendritten aus dem Sauerland (27 Punkte) seine Visitenkarte abgebe. Spielbeginn in der Sporthalle des Schulzentrums in Sundern ist um 19 Uhr.

Mit dem BSV Ostbevern (nordöstlich von Münster) kommt der Titelaspirant „Nummer 1“ der Dritten Liga, West an den See. Trainer Dominik Münch hat in den letzten Jahren die Volleyballgeschichte des Vereins aus dem Münsterland neu geschrieben. Mit viel Engagement und Know-how hat er eine Top-Adresse im Westdeutschen Volleyball-Verband kreiert. Der Lohn: ein Platz an der Sonne mit Eigengewächsen.

Nationalspielerin im Kader

Auch wenn die Mannschaft, in deren Reihen mit Wiebke Silge eine ehemalige A-Nationalspielerin steht, in den letzten Spielen jeweils Punkte an die Gegner abgeben musste, hat Münch ein Team geformt, das locker Zweitligaqualität auf das Feld bringt. „Auf allen Positionen spricht die Qualität des Kaders für sich“, urteilt Schallow respektvoll.

In den Knochen der RCS-Mädels steckt nach dem vermasselten Start ins Jahr 2018 noch eine gehörige Portion Frust. Beim 0:3 am zurückliegenden Sonntag in der Hansestadt Bremen waren nicht nur die krankheitsbedingten Ausfälle von „Kiki“ Platte und Kim Spreyer zu verkraften, sondern noch dazu eine Leistung, die in spielerischer Hinsicht noch viel Luft nach oben lässt. „Wir hätten mehr erreichen können. Aber wir haben unsere Chancen, die wir hatten, nicht genutzt“, urteilte Schallow unmittelbar nach der Niederlage im Hohen Norden. Denn zu Beginn des ersten und zweiten Satzes haben die Volleyballerinnen aus Langscheid teilweise mit zwei, drei Punkten geführt.

Pleite wettmachen

Doch trotz der Pleite gilt auch im Jahr 2018 für das Team aus dem Sauerland um das eingespielte Trainer-Duo Dr. Linus Tepe und Julian Schallow weiterhin: Daheim ist Vollgas angesagt.

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