Fußball

RW Erlinghausen kämpft, fliegt aber aus dem Westfalenpokal

Ohne Fortune: (von links) Sven Nartikoev und Michael Mantasl von RW Erlinghausen fliegen gegen den FCG um Nick Flock (Mitte) raus.

Ohne Fortune: (von links) Sven Nartikoev und Michael Mantasl von RW Erlinghausen fliegen gegen den FCG um Nick Flock (Mitte) raus.

Foto: Heinz Heinemann

Marsberg-Erlinghausen.  Eine Halbzeit lang hielt Landesligist RW Erlinghausen im Fußball-Westfalenpokal gut mit – doch dann kam gegen Oberligist FC Gütersloh die Wende.

Im Gespräch mit dieser Zeitung hatte sich Julian Hesse, Trainer des Oberligisten FC Gütersloh, vor dem Spiel bei Landesligist RW Erlinghausen vorsichtig gezeigt. „Wir wissen, dass sie im vorderen Bereich Geschwindigkeit haben und müssen RWE müde spielen“, betonte der 30-Jährige. Das gelang in der folgenden Partie nicht immer, doch letztlich bezwang der Favorit in der ersten Runde des Westfalenpokals Außenseiter RW Erlinghausen mit 5:1 (1:1).

Gleichwohl musste sich der Gastgeber um Trainer Vaidas Petrauskas nach dem Scheitern in Runde eins – auch im Vorjahr hatte der FCG an selber Stelle gewonnen (7:0) – nicht grämen. Denn RWE hatte nach der 1:2-Auftaktpleite in der Landesliga 2 bei Aufsteiger Hagen 11 eine gute Reaktion gezeigt. „Leider haben wir uns vom 1:1-Ausgleich dann in Hälfte zwei nicht mehr erholt“, sagte Teammanager Olcay Eryegin.

Tolles Tor durch den stärksten RWE-Spieler

Der Favorit aus Gütersloh hatte sich unter den Augen von Hans-Joachim „Aki“ Watzke, Vorsitzender von RW Erlinghausen und Geschäftsführer von Borussia Dortmund, sowie Michael Schütte, Chef des FLVW-Kreises HSK, bereits nach neun Minuten die erste Möglichkeit erspielt. Zugang David Schwesig traf aber nur die Querlatte. Fabio Kristkowitz scheiterte an RWE-Torhüter Kevin Krefeld (19.).

Der Außenseiter machte es besser: Nach einer klasse Einzelaktion traf Bilal Akgüvercin aus 18 Metern in die rechte untere Torecke zum überraschenden 1:0 (24.). Erneut Akgüvercin und Sven Nartikoev hätten gar erhöhen können, verfehlten aber. Auf der anderen Seite markierte Fabio Kristkowitz per Kopf mit dem Halbzeitpfiff das 1:1 (45.).

In Abschnitt zwei erhielt der FCG rasch einen Strafstoß – und ging durch Sinan Aygün 2:1 in Führung (55.). Fortan zeigten die Ostwestfalen ihre Klasse, ließen nur noch wenig zu und legten ihrerseits noch drei weitere Tore nach – 5:1 für den FCG.

RW Erlinghausen: Krefeld; Mantasl (88. Topalaj), Meyer, Matuschinski (76. Runte), Schlüter, Ekinci, Pistofoglu, Klaus, Akgüvercin, Raulf, Nartikoev. - Tore: 1:0 (24.) Akgüvercin, 1:1 (45.) Kristkowitz, 1:2 (55., Strafstoß) Aygün, 1:3 (70.) Illig, 1:4 (75.) Flock, 1:5 (81.) Aygün.

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