29. Volksbanken-WinterCup

SC Neheim erhält nach seinem Gesamtsieg viele Lobeshymnen

Kombinationssicher und immer brandgefährlich: Der SC Neheim (in Rot) entschied den 29. Volksbanken-WinterCup mit einer hervorragenden Spielweise zu seinen Gunsten.

Foto: Ted Jones

Kombinationssicher und immer brandgefährlich: Der SC Neheim (in Rot) entschied den 29. Volksbanken-WinterCup mit einer hervorragenden Spielweise zu seinen Gunsten. Foto: Ted Jones

Sundern.   Stimmige und passende Musik sowie die glänzenden Pokale erfreuten die Aktiven, die Fans und die Sponsoren bei der Siegerehrung des SuperCups.

Routiniert wie eh und je führte Ralf Detzner durch die Siegerehrung des 29. Volksbanken-WinterCups. Der Organisator des größten Hallen-Fußball-Turniers in NRW hatte am Sonntagabend in der Sporthalle des Schulzentrums in Sundern alle Details im Blick. Stimmige und passende Musik sowie die glänzenden Pokale erfreuten die Aktiven, die Fans und die Sponsoren. Am Ende triumphierte der Fußball-Westfalenligist SC Neheim, der insgesamt 142 Teams hinter sich gelassen hatte. Nach 1998 und 1999 gewann der SC Neheim zum dritten Mal den Klassiker des Hallen-Fußballs.

„Es war eine tolle Atmosphäre mit vielen begeisterten Fans“, urteilte Detzner unmittelbar nach der letzten Auszeichnung auf dem Hallenparkett. Und zudem stehe bei der 29. Auflage des Volksbanken-WinterCups mit dem SC Neheim ein verdienter Gesamtsieger fest. So sah es auch Norbert Vedder, stellvertretender Geschäftsführer des TuS Sundern und bei der Organisation an diesem Tag in der ersten Reihe stehend. „Die Neheimer haben den besten Fußball gespielt und sind der verdiente Sieger“, urteilte Fußball-Experte Norbert Vedder.

Reibungsloser Ablauf

Die Organisation des SuperCups lag einmal mehr in den Händen der Fußball-Abteilung des TuS Sundern. „Wir sind hochzufrieden“, stellte Norbert Vedder mit Blick auf den Ablauf fest und weiter: „Wir hatten ein ausverkauftes Haus.“ 485 zahlende Zuschauern haben den entscheidenden Durchgang des 29. Volksbanken-WinterCups verfolgt. Gefallen an dem reibungslosen Ablauf der Spiele hatte auch Ulrich Lemmer, Vorsitzender des Fußball-Kreises Arnsberg. Der 58-Jährige betreute unter anderem die Schiedsrichter und wertete die Spielberichte aus. „Der TuS Sundern war ein toller Gastgeber“, würdige der Kreis-Vorsitzende kurz vor dem Abschluss die organisatorische Leistung.

Und was passiert, wenn die Aufräumaktion am späten Sonntagabend beendet ist? „Entspannung beim Bierchen“, beschrieb Vedder die persönliche Cool-down-Phase.

Ralf Detzner wäre nicht Ralf Detzner, wenn er sich nicht schon jetzt Gedanken über die 30. Auflage des Volksbanken-WinterCups machen würde.

Anpassungen zum Jubiläum

Im Vorfeld des jüngsten Hallenfußball-Turniers hatte er im Interview mit unserer Sportredaktion angekündigt, das Jubiläum im Jahr 2019 für Anpassungen nutzen zu wollen. „Es wird auf links gedreht“, bekräftigte Ralf Detzner während des SuperCups am zurückliegenden Sonntag in Sundern sein Vorhaben. Im Programmheft für den 29. Volksbanken-WinterCups wird Ralf Detzner wie folgt zitiert: „Die Kreisliga ist das Rückgrat des Volksbanken-WinterCups.“ Möglicherweise könnte diese Aussage als Indiz gewertet werden, wie künftig die Schwerpunkte aussehen könnten. Eine konkrete Aussage wollte Ralf Detzner auf Nachfrage nicht vornehmen. Für Mai sei, so Detzner weiter, eine Pressekonferenz geplant.

Der TuS Sundern hat jedenfalls erneut für einen feinen Ablauf des Turniertages gesorgt. Vieles spricht dafür, dass auch 2019 die Entscheidung wiederum in der Sporthalle des Schulzentrums fallen wird. „Das nehme ich stark an, dass dies so sein wird“, übt Vedder noch ein bisschen Zurückhaltung bis zur endgültigen Entscheidung.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik