Fussball-Westfalenliga

SC Neheim kann gegen Sinsen kein richtiges Feuer entfachen

Vorstellung nagt am Nervenkostüm: Oliver Busch (2. von links), Kapitän des Westfalenligisten SC Neheim, kann in dieser Szene klären und eilt dem Ball hinterher. Doch nach 90 enttäuschenden Minuten hatte sein Team gegen den TuS Sinsen mit 1:3 (0:3) das Nachsehen vor heimischer Kulisse.

Vorstellung nagt am Nervenkostüm: Oliver Busch (2. von links), Kapitän des Westfalenligisten SC Neheim, kann in dieser Szene klären und eilt dem Ball hinterher. Doch nach 90 enttäuschenden Minuten hatte sein Team gegen den TuS Sinsen mit 1:3 (0:3) das Nachsehen vor heimischer Kulisse.

Foto: SK

Neheim.   Die Westfalenliga-Fußballer des SC Neheim haben ihr Heimspiel gegen den TuS Sinsen verloren. Kapitän Oliver Busch fordert mehr Stabilität.

Wie ein Häufchen Elend hockte ein Teil der Spieler nach dem Abpfiff auf dem Kunstrasenplatz. Die Westfalenliga-Fußballer des SC Neheim hatten soeben ihr Heimspiel gegen den TuS Sinsen mit 1:3 (0:3) verloren. Die Enttäuschung im Binnerfeldstadion war riesengroß nach der zweiten Heimniederlage in Folge. Neheims Kapitän Oliver Busch ging dann nach dem Abpfiff durch Schiedsrichterin Andrea Rath (Finnentrop) auch sofort auf Keeper Justin Schröter zu und gönnte ihm einige tröstende Worte. Denn Schröter hatte nicht seinen besten Tag zwischen den Pfosten erwischt.

Art und Weise wenig überzeugend

„Es ist nicht nur die Niederlage, sondern die Art und Weise, wie wir verloren haben“, führte Oliver Busch wenige Momente nach dem Schlusspfiff aus. Die Vorstellung in der ersten Halbzeit sei, so Busch weiter, desolat gewesen. „Das ist halt ärgerlich, weil wir mit einem 0:3-Rückstand in die zweite Halbzeit gegangen sind, in der wir besser, aber nicht gut gespielt haben“, sagte Busch und weiter: „Doch Sinsen musste das Ergebnis nur noch verwalten, weil von uns nicht das richtige Feuer kommt.“ Vor diesem Hintergrund sei es, so der Neheimer Mannschaftsführer weiter, eine verdiente Heimniederlage gewesen. „Mit einer anderen Einstellung hätten wir die Niederlage verhindern können“, machte Oliver Busch mit Blick auf die gezeigte Leistung deutlich.

Nach dem 3:4 gegen Hordel und dem 1:3 gegen Sinsen sind die Neheimer nach 18 Spieltagen auf den achten Tabellenplatz abgerutscht. Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz, den der FC Iserlohn (14., 18 Punkte) belegt, beträgt augenblicklich sieben Punkte. Direkt davor rangiert die SG Bamenohl/Finnentrop (22 Punkte). Es ist der nächste Gegner für die Neheimer (Sonntag, 18. März) und damit ein weiteres richtungsweisendes Spiel. „Eigentlich müssen wir gegen Finnentrop/Bamenohl drei Punkte holen“, fordert Busch und übt nach dem enttäuschendem 1:3 gegen Sinsen jedoch Zurückhaltung. Wichtig sei, so Busch weiter, dass die Defensive stabilisiert werde. „Daran müssen wir arbeiten“, hofft nicht nur Busch auf die Beseitigung der Mängel. Zehn Gegentore haben die Neheimer in den letzten drei Spielen hinnehmen müssen.

Möglichst schnell Punkte holen

Allerdings wies der Kapitän auch darauf hin, dass beim 1:3 gegen Sinsen nicht nur die Defensive wenig überzeugend gearbeitet habe, sondern insgesamt ein schlechtes Spiel abgeliefert worden sei. „Das ist auch der Unterscheid zum 3:4 gegen Hordel. In dieser Partie haben wir in der zweiten Halbzeit ganz ordentlich gespielt, nur halt nicht erfolgreich“, vergleicht Busch die beiden jüngsten Heimspiele.

Mit Blick auf die Tabellenkonstellation ist nach Einschätzung von Oliver Busch noch nicht das letzte Wort gesprochen. „Wir müssen jetzt sehen, dass wir schnell ein paar Punkte holen, um nicht in die gefährdete Tabellenregion hinein zu geraten. Mit den Punkten, die wir jetzt haben, wird es am Ende nicht reichen. Von daher müssen wir auf jeden Fall etwas tun“, hofft nicht nur Busch auf zeitnahe Erfolgserlebnisse. Vielleicht gelingt schon am kommenden Sonntag der Befreiungsschlag.

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