Fußball

SC Neheim steht mächtig unter Zugzwang

Chancenlos: Leon Zielonka, Torwart des SC Neheim, kassiert in dieser Szene das 0:2 aus Gästesicht durch den gegnerischen Angreifer Dawid Ginczek vom DSC Wanne-Eickel, der am Ende 6:2 gewinnt. Nun steht der SC unter Druck.

Chancenlos: Leon Zielonka, Torwart des SC Neheim, kassiert in dieser Szene das 0:2 aus Gästesicht durch den gegnerischen Angreifer Dawid Ginczek vom DSC Wanne-Eickel, der am Ende 6:2 gewinnt. Nun steht der SC unter Druck.

Foto: Dietmar Wäsche

Neheim.  Warum sich Fußball-Westfalenligist SC Neheim vor dem Auswärtsspiel bei Schlusslicht Kirchhörder SC selbst großen Druck auferlegt.

Nach zwei blamablen Auftritten verbunden mit den Niederlagen gegen den SV Horst-Emscher (0:2) und beim DSC Wanne-Eickel (2:6) droht Fußball-Westfalenligist SC Neheim eine äußerst ordentliche Saison im Zieleinlauf an die Wand zu fahren. Für den Auftritt beim Tabellenletzten Kirchhörder SC an diesem Sonntag ab 15 Uhr setzt sich der SC daher selbst unter Zugzwang.

Eine teils fragwürdige Einstellung gepaart mit groben Patzern hatte zu den zwei bitteren Pleiten geführt. Nun tritt der SC beim Schlusslicht im Dortmunder Süden an. Der KSC (17 Zähler) kämpft um seine letzte Chance, die Westfalenliga zu erhalten. Dagegen will der SC mit einem Auswärtssieg seine Saisonpunkte 38, 39 und 40 einsammeln – damit wäre die Ausbeute der Vorsaison eingestellt.

Das fordert Trainer Alex Bruchhage

„Die Mannschaft ist selbstkritisch und sich der Dinge bewusst, die nicht gepasst haben. Wir müssen wieder konzentriert Fußball spielen und unser Anspruch muss sein, beim Tabellenletzten zu gewinnen. Wir wollen uns eine ordentliche Saison nicht in der Endphase verhageln“, sagt SC-Coach Alex Bruchhage.

Der 45-Jährige, der in den letzten drei Partien nicht mehr auf die verletzten Riad Xhaka, Osman Albayrak und Burak Yavuz zurückgreifen kann, bangt um den Einsatz der angeschlagenen Oliver Busch, Ekrem Yavuzaslan und Jonas Michler.

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