Fussball-Westfalenliga

SC Neheim will mit Erkenschwick nächste Heimhürde nehmen

Foto: Thomas Nitsche

Neheim.   In der Westfalenliga 2 erwartet der SC Neheim am Sonntag die Spielvereinigung Erkenschwick. Verlegt werden musste die Partie in Wanne-Eickel.

Statt eines möglichen Bombenspiels gibt es nun eine Bombenentschärfung – und damit fällt das Punktspiel des SC Neheim in der Fußball-Westfalenliga 2 am Donnerstag, 18. April, beim DSC Wanne-Eickel aus. In der Nähe der Mondpalast-Arena wird am Gründonnerstag eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

„Es stimmt, die Partie wird aus diesem Grund verlegt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest“, teilt Alex Bruchhage, Trainer des SC Neheim, vor dem Heimspiel am Sonntag, 14. April, um 15 Uhr gegen die Spielvereinigung Erkenschwick mit.

Pokalspiel findet am 30. April statt

„Wir hätten natürlich gerne am Donnerstag gespielt, zumal bei uns alles darauf ausgerichtet war“, berichtet Bruchhage weiter und ergänzt: „Denn in der Mondpalast-Arena kann nur am frühen Abend gespielt werden, weil es dort kein Flutlicht gibt und da muss man als Gast dementsprechend frühzeitig anreisen. Jetzt müssen die Jungs das mit der Freizeit am neuen Termin noch einmal regeln.“

Wegen des eigentlich geplanten Punktspiels beim DSC Wanne-Eickel ist auch die Halbfinalpartie des SC Neheim im Arnsberger Kreispokal bei Bezirksliga-Spitzenreiter TuS Langenholthausen auf Dienstag, 30. April, verlegt worden. Alex Bruchhage: „Wir halten – auch wenn wir jetzt Donnerstag frei haben – am 30. April fest.“

Am Sonntag gegen die Spielvereinigung Erkenschwick will der SC Neheim erneut seine Heimstärke unter Beweis stellen. Die Mannschaft aus der Leuchtenstadt hat im Binnerfeld aus elf Partien bislang 19 Punkte (5 Siege, 4 Unentschieden, 2 Niederlagen) geholt. „Wir wollen in der Gesamttabelle und in der Heimtabelle weiter klettern. Es wird allerdings keine leichte Aufgabe. Auch wenn Erkenschwick durch die 2:3-Niederlage zuletzt gegen Westfalia Wickede wohl die letzte Chance auf Platz zwei verspielt hat, ist die Mannschaft mit Top-Spielern gespickt und spielt einen sehr körperbetonten Fußball. Zudem hat Neu-Trainer Ahmet Inal seit der Winterpause für frischen Wind gesorgt“, sagt Alex Bruchhage. Im Gesamtklassement hat Erkenschwick als Fünfter zehn Punkte Rückstand auf den möglichen Relegationsplatz zwei und zwölf Zähler auf Spitzenreiter RSV Meinerzhagen. Das Hinspiel verlor der SC Neheim mit 0:2.

Änderungen nicht ausgeschlossen

Der SC-Coach wird gegenüber der 1:2-Niederlage zuletzt bei der SG Finnentrop/Bamenohl voraussichtlich nicht nur taktisch, sondern auch personell Einiges umbauen. „Änderungen in jeglicher Art und Weise sind nicht ausgeschlossen“, berichtet Bruchhage. „Wenn wir die Einstellung, die Moral und die Art zu spielen wie in Finnentrop mitnehmen, sind wir auf einem guten Weg.“

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