Handball

SG Ruhrtal hofft auf eine rauschende Aufstiegsparty

Die SG Ruhrtal, hier mit David Bauerdick im Angriff, möchte seinen nächsten Aufstiegs-Matchball nutzen.

Die SG Ruhrtal, hier mit David Bauerdick im Angriff, möchte seinen nächsten Aufstiegs-Matchball nutzen.

Foto: Michael Kleinrensing

Sauerland.  Mit einem Heimsieg will Handball-Bezirksligist SG Ruhrtal den Landesliga-Aufstieg sicherstellen. Der HV Sundern kann den Klassenerhalt schaffen.

Spannendes Saisonfinale in der Handball-Bezirksliga Südwestfalen der Herren. Die SG Ruhrtal will am vorletzten Spieltag im Heimspiel gegen den VfS Warstein den zweiten Matchball zum Landesliga-Aufstieg nutzen. Derweil kann der HV Sundern mit einem Heimerfolg gegen den TV Wickede den Klassenerhalt perfekt machen und der TV Neheim will mit einem Sieg bei Schlusslicht ECD Hagen ebenfalls im Abstiegskampf punkten. Außerdem spielt der TV Arnsberg gegen den Tabellendritten SG Attendorn-Ennest.

Handball-Bezirksliga der Herren: SG Ruhrtal - VfS Warstein (Sa., 19.30 Uhr). Die Anhänger der SG Ruhrtal sollten früh in die Ruhrtalhalle nach Oeventrop kommen, denn Landesliga-Absteiger VfS Warstein setzt einen Fanbus ein. „Genau für solche Momente betreiben wir diesen Sport. Es ist eine tolle Sache, in eigener Halle den Aufstieg klar machen zu können. Wir empfinden das nicht als Druck, sondern als Chance für eine rauschende Party“, sagt SG-Trainer Frank Moormann und ergänzt: „Wir haben bislang in sämtlichen Derbyspielen voll überzeugt und das soll auch so bleiben.“

Die jüngste Niederlage seiner Mannschaft in Hohenlimburg sieht Moormann nicht als Hemmschuh: „Das war ein aufgerüsteter Gegner mit echtem Landesliga-Format. Es gibt also keinen Grund, an unserer Form oder Nervenstärke zu zweifeln.“ Während die SG Ruhrtal in Bestbesetzung auflaufen kann, muss der VfS Warstein auf Schröder, Hau, Pieper und Mies verzichten, verfügt aber durch seine A-Jugendlichen trotzdem über einen vollen Kader.

TV Arnsberg - SG Attendorn-Ennest (Sa., 19.30 Uhr). Weil die SG Attendorn-Ennest im Hinspiel einen 15. Spieler eingesetzt hatte, wurde der 26:21-Sieg annulliert und der TV Arnsberg bekam die zwei Punkte. Nach längeren Rechtsstreit hat der Tabellendritte aus dem Kreis Olpe das Urteil akzeptiert, und will jetzt unbedingt gewinnen, um dann am letzten Spieltag daheim im Finalspiel gegen den Zweiten aus Herdecke noch die Chance auf den direkten Aufstieg zu haben. „Ich hoffe sehr, dass wir genau so motiviert in dieses Match gehen wie unser Gast. Nach dem matten Auftritt in Hagen haben wir einiges gutzumachen“, sagt TVA-Trainer Frank Mähl, der seine Bestbesetzung aufbieten kann.

ECD Hagen - TV Neheim (Sa., 18 Uhr). Was bislang kein Gästetrainer bei Schlusslicht ECD Hagen gemacht hat, wird nun Neheims Coach Ludger Klinkemeier fordern: „Wir werden auf einen harzfreien Ball bestehen. Wir dürfen uns keinen möglichen Vorteil nehmen lassen, denn bei einer Niederlage mit Harzball wären wir die größten Deppen.“ Bis auf Felix Pater spielt der Tabellenviertletzte aus Neheim in stärkster Formation, eventuell hilft sogar Matthias Hemeke nochmals aus.

HV Sundern – TV Wickede (So., 16 Uhr). Der ungewohnte Sonntag-Termin kommt Sunderns Trainer Frank Schaden durchaus gelegen: „Dann wissen wir schon, wie die Konkurrenz gespielt hat. Ich gehe aber davon aus, dass wir so oder so den TV Wickede schlagen müssen. Auf ein Finale bei Eintracht Hagen IV wollen wir es auf keinen Fall ankommen lassen.“ Schaden muss, da alle Akteure fit sind, sogar zwei seiner Spieler auf die Tribüne setzen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben