Handball-Bezirksliga

SG Ruhrtal ist weiter im Aufstiegs- und Relegationsrennen

Szene der Begegnung SG Ruhrtal (grün-rot) gegen DJK Grün-Weiß Emst.

Foto: Tobias Aufmkolk

Szene der Begegnung SG Ruhrtal (grün-rot) gegen DJK Grün-Weiß Emst.

Sauerland.   Die Meisterschaftsfrage in der Handball-Bezirksliga ist fast geklärt. Offen ist noch das Rennen um Aufstiegsplatz zwei und Relegationsplatz drei.

Wenn Spitzenreiter Letmather TV am Samstag, 7. April, gegen den Rangzweiten TG Voerde mit mehr als zwei Toren Differenz gewinnt, ist der Titelgewinn unter Dach und Fach. Im Kampf um Platz zwei und drei befinden sich dagegen noch vier Teams, die nur durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Gute Chancen hat weiter auch die SG Ruhrtal.

„Wir wissen, dass wir noch eine reelle Chance haben. Selbst wenn wir nur vier der letzten sechs Partien gewinnen, könnte es für Platz zwei oder drei reichen“, berichtet Trainer Frank Mähl, Trainer der SG Ruhrtal, mit Blick auf das schwere Restprogramm der Konkurrenz. Die SG Ruhrtal hat allerdings auch noch alles andere als leichte Aufgaben zu bewältigen.

Schon am Samstag, 7. April, um 19.30 Uhr wartet mit der SG DJK Emst ein hohe Hürde auf die SG Ruhrtal. Emst ist nicht nur sehr heimstark (erst drei Niederlagen), sondern stellt auch hinter Voerde den zweitbesten Angriff der Liga. Das liegt zum einen an den herausragenden Individualisten wie Steve Meier, dem Halblinken Frederik Altenbeck und dem künftigen Hohenlimburger Lukas Wetzel, aber auch an deren Bereitschaft zum schnellen Abschluss.

„Wir müssen hellwach sein und blitzartig von Angriff auf Abwehr umschalten“, fordert Ruhrtal-Trainer Frank Mähl. Im Hinspiel (42:32) hat sein Team die Deckungsschwächen der Hagener nutzen können, doch in der engen Emster Halle dürfte es deutlich schwerer werden, sich durchzusetzen. Entsprechend froh ist Mähl, dass sich seine Personalsorgen reduziert haben. Mähl kann wieder mit Linkshänder Lukas Struwe und dem Halblinken David Bauerdick für den Rückraum planen. Fehlen werden Kevin Probst und Keeper Henrik Basler sowie Nico Wunderlich, der aufgrund seiner beruflichen Belastung wohl nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Fragezeichen hinter Torjäger Koch

Der TV Neheim hat als Tabellenachter nichts mehr mit dem Auf- oder Abstieg zu tun und kann sich ganz entspannt dem sechswöchigen Saisonfinale widmen. Vor dem Heimspiel am Samstag, 7. April, um 18.30 Uhr gegen den Tabellenvorletzten TuS Ferndorf III steht noch ein großes Fragezeichen hinter Haupttorschütze Hannes Koch. Der Linksaußen hat sich eine Zerrung zugezogen. „Wir wollen da kein Risiko eingehen“, berichtet Trainer Ludger Klinkemeier, der außerdem um den Einsatz von Matthias Hemeke bangt. Auch die Torhüter David Scalogna und Nick Grosse, der auf einen MRT-Termin wartet, sind nicht einsatzfähig. Dafür ist Stephan Baukmann wieder an Bord. Im Hinspiel gab es einen 34:21-Sieg.

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