Handball-Bezirksliga

SG Ruhrtal, TV Arnsberg und Sundern feiern jeweils Heimsiege

Foto: Molitor

Sauerland.   Am 13. Spieltag der Handball-Bezirksliga der Herren konnten die SG Ruhrtal, der TV Arnsberg und HV Sundern vor eigenem Publikum punkten.

Am 13. Spieltag der Handball-Bezirksliga der Herren konnten sowohl der Tabellendritte SG Ruhrtal als auch Verfolger TV Arnsberg und Aufsteiger HV Sundern vor eigenem Publikum punkten. Leer ging dagegen der TV Neheim aus, der nach der Niederlage bei der HSG Lüdenscheid II auf Rang elf abgerutscht ist.

TV Arnsberg - VfL Eintracht Hagen IV 29:19 (15:8). Nur in der Anfangsphase konnten die Hagener mithalten. Nach dem 5:5 fanden die Gäste nur noch selten Lücken in der gut verschiebenden 5:1-Abwehr des TV Arnsberg. Die Gastgeber dagegen kamen auch ohne Rückraumspieler Dame zu Toren. Phillip Mähl sowie Fischer trafen im Angriff immer wieder kluge Entscheidungen und Linksaußen Yannick Mähl als auch Kreisläufer Erpelding erwiesen sich als treffsicher. Der TVA ging mit einer 15:8-Führung in die Pause. Mit einer weiteren starken Phase (5:0-Lauf zum 23:12) machte Arnsberg den Sieg perfekt und festigte Rang fünf.

TVA: Peitz (53. Mittelstädt); Y. Mähl (7), P. Mähl (7/2), Erpelding (4), Capristo (2), Pauleck (2), Erk (2), Rosenberger (2/1), Fischer (1). Mevenkamp (1), Stratenschulte (1).

SG Ruhrtal - HSG Hohenlimburg II 36:32 (21:18). Die Gastgeber taten sich gegen den personell dünn besetzten Tabellenvorletzten unerwartet schwer. „Wir hatten gerade in der Abwehr nicht unseren besten Tag, aber Hohenlimburg hat auch gut gespielt“, teilte SGR-Coach Frank Moormann nach der Partie mit. Nach der 4:1-Führung drehte Hohenlimburg angeführt vom überragenden Halblinken Ludwig (10) mit einem 4:0-Lauf zum 9:8 die Partie. Die SG Ruhrtal kam besonders über das Zentrum nicht wie gewohnt zum Zuge. Dafür drehten die Flügelspieler auf. Am Ende hatten Röttger und Probst zusammen 14 Treffer auf ihrem Konto. Als bei Hohenlimburgs Thiel die Rote Karte sah (45.), nutzte die SG Ruhrtal ihre konditionellen Vorteile, und machte aus dem 29:28 (45.) über 34:29 (54.) den 36:32-Heimsieg perfekt.

SGR: Basler; Röttger (8), Probst (6), Blanke (6/3), Struwe (5), Lehmenkühler (4), Schmidt (3), Gräbener (2), Bauerdick (2), Weiss, Rapude.

HSG Lüdenscheid II - TV Neheim 24:21 (10:13). Handballspiele dauern für Neheim aktuell einfach zu lange. Wie schon in Gevelsberg hatte der TV Neheim beim Comeback von S. Frohne auch in Lüdenscheid zunächst klare Vorteile und ging über 9:4 (16.) mit 12:5 (21.) in Führung. Die routinierten Bergstädter gingen nach der Pause mit 16:15 (40.) erstmals in Führung und erhöhten anschließend auf 19:16. Anschließend hielt TVN-Keeper Grau sein Tor sieben Minuten lang sauber und Neheim ging durch Kreisläufer T. Frohne wieder mit 20:19 (54.) in Führung. In der Schlussphase entschieden die Schiedsrichter dann alle strittigen Entscheidungen gegen Neheim. „Wir haben uns deutlich benachteiligt gefühlt“, sagte TVN-Trainer Ludger Klinkemeier.

TVN: Grau, M. Pater (7/4), S. Frohne (5), F. Pater (4), Caruso (2), T. Frohne (2), Bräutigam (1), Coeppicus-Röttger, Lutter, Hackmann.

HV Sundern - TuS Ferndorf III 30:21 (16:6). Gegen die körperlich klar unterlegenen Ferndorfer ließ Sunderns Coach Frank Schaden mit einer defensiven 6:0-Abwehrformation agieren und lag damit goldrichtig. Seine Mannschaft bekam immer wieder Möglichkeiten zu Kontern und musste in den ersten 20 Minuten nur einen Gegentreffer hinnehmen (10:1). Schaden: „Wir hatten Glück, dass der TuS ohne seine besten A-Jugendlichen und Routinier Genz gekommen ist, aber wir haben in Halbzeit eins auch hervorragend verteidigt.“

HVS: Vucic; Spielmann (10/2), Maassen (6), Schauerte (3), Grote (3), Bartenstein (3), Waelter (2), Beste (2), Noss (1), Schindler, Brehme, Brechmann, Hemsath.

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