Skeleton

So überrascht Hannah Neise im ersten Quali-Rennen in China

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Hannah Neise, Skeleton-Pilotin des BSC Winterberg, am Start beim Weltcup in St. Moritz. Cheftrainer Christian Baude beobachtet sie. In China überraschte Neise jetzt.

Hannah Neise, Skeleton-Pilotin des BSC Winterberg, am Start beim Weltcup in St. Moritz. Cheftrainer Christian Baude beobachtet sie. In China überraschte Neise jetzt.

Foto: BSD/Viesturs Lacis

Winterberg/Yanqing.  Es geht um Plätze im Skeleton-Weltcup: Beim ersten Selektionsrennen überraschte Hannah Neise (Winterberg). So lief es für Jacqueline Lölling.

Peter Meyer dürfte die Flasche zumindest in Griffweite gelegt haben. „Wenn es nächste Woche bei der zweiten Selektion auch so gut läuft, dann mache ich mir einen Schampus auf“, sagte der Skeleton-Landestrainer nach dem ersten Qualifikationsrennen um die Weltcupplätze im Skeleton auf der Olympiabahn in China. Jeweils zwei Plätze sind bei den deutschen Herren und Damen noch zu besetzen. So schnitten Jacqueline Lölling, Hannah Neise und Alexander Gassner ab.

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Bei den Frauen wurden nach dem ersten Selektionsrennen Erinnerungen an das vergangene Jahr wach, als Hannah Neise (BSC Winterberg) unerwartet die nationale Konkurrenz distanzierte. Mittlerweile ist die junge Schmallenbergerin Junioren-Weltmeisterin – und kommt mit der Olympiabahn offenbar gut zurecht. Sie gewann die Selektion nach zwei Läufen mit rund fünf Zehntel Vorsprung vor Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland). Dritte wurde Sophia Griebel (BRC Thüringen) mit fast zwei Sekunden Rückstand.

Hermann und Grotheer gesetzt

Weltmeisterin Tina Hermann (WSV Königssee) ist bei den Frauen genauso für den Weltcup gesetzt wie Männerweltmeister Christopher Grotheer vom BRC Thüringen. Damit unterscheidet sich Chef-Bundestrainer Christian Baude von seinem Kollegen Norbert Loch, der bei den Rennrodlern den absoluten Konkurrenzkampf ausrief und keine Plätze vorab vergab.

Um die beiden offenen Weltcupplätze bei den Männern kämpft vom BSC Winterberg Alexander Gassner. Bei der ersten Selektion in Yanqing landete Gassner nach zwei Durchgängen 47 Hundertstelsekunden hinter Axel Jungk vom BSC Oberbärenburg. Gassner distanzierte den starken Starter Felix Keisinger vom WSV Königssee mit 66 Hundertsteln.

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Für die Skeleton-Athleten steht nächste Woche im Rahmen des gut dreiwöchigen Trainingsaufenthaltes die zweite Selektion auf der Olympiabahn an, bevor das dritte und das vierte Qualifikationsrennen nach der Rückkehr Ende Oktober in Winterberg in der Veltins-EisArena ausgetragen werden.

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