Wettbewerb für Vereine

„Sterne des Sports“ aus dem HSK gesucht

Sterne des Sports gesucht: Detlef Lins, Dr. Florian Müller und Claudia Wilmers.

Sterne des Sports gesucht: Detlef Lins, Dr. Florian Müller und Claudia Wilmers.

Foto: Martin Haselhorst

Sauerland.   Bis zum 15. Juni können sich Vereine aus dem Hochsauerlandkreis für den Wettbewerb „Sterne des Sports“ der Genossenschaftsbanken bewerben.

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Der Wettbewerb will Sportvereine zum Strahlen bringen: Die Volksbanken sowie Spar- und Darlehenskassen im Hochsauerlandkreis suchen ab sofort die „Sterne des Sports 2019“. Bis zum 15. Juni können sich Vereine bewerben und zeigen, was sie zu bieten haben. „Es geht um Mehrwert, den Vereine für die Gesellschaft leisten“, sagt Detlef Lins, Vorsitzender vom Kreissportbund HSK. Die Volksbank Sauerland vergibt in der ersten Runde an die drei besten Bewerbungen insgesamt 4500 Euro sowie 250 Euro für jede Einreichung, die bei der Bewertung Mindestpunktzahlen erreicht.

Wettbewerb seit dem Jahr 2004

„Sportvereine spielen in unserem Zusammenleben eine wichtige Rolle“, sagt Volksbank-Vorstand Dr. Florian Müller. „Viel zu selten bekommen sie dafür die Anerkennung, die sie verdient haben.“ Seit dem Jahr 2004 richtet die Volksbank den lokalen Wettbewerb alle zwei Jahre zusammen mit den anderen Genossenschaftsbanken im HSK aus. „Belohnt wird soziales Engagement in gesellschaftlich relevanten Themen“, so Müller. In der Ausschreibung sind zehn Themenfelder genannt: Qualifikation, Ehrenamtsförderung, Familie, Gesundheit und Prävention, Gleichstellung, Integration und Inklusion, Kinder und Jugend, Klima- und Naturschutz, Senioren und Vereinsmanagement. „Die haben auch wir im Kreis preiswürdige Kandidaten“, sagt Detlef Lins.

Vor zwei Jahren gewann GW Braunshausen für seinen Mehrgenerationen-Fitnesspark im Dorf den Hauptpreis und schaffte es auf Platz zwei auf Landesebene und sogar auf Rang zwei beim Publikumspreis auf Bundesebene. Lohn war die Einladung zur Bundespreisverleihung nach Berlin. Weitere regionale Preisträger vor zwei Jahren waren die Tischtennisabteilung des TuS Sundern und die Fußball-Schiedsrichterausbildung beim SSV Stockum.

400 Vereine im HSK wurden jetzt angeschrieben und um eine Bewerbung gebeten. In 2017 hatten sich 57 Clubs mit ihren Projekten beworben. Diese Zahl, so sind sich Volksbank und Kreissportbund einig, soll wieder erreicht werden. Bewerbungen sind ausschließlich, aber für Vereine leicht online möglich. Projektleiterin Claudia Wilmers von der Volksbank Sauerland empfiehlt, bild- und ausdrucksstarke Bewerbungen einzureichen. „Die Jury soll sich ein Bild davon machen können, was im Verein passiert“. Vereine, die sich schon einmal beworben haben, können neue oder weiterentwickelte Projekte vorstellen.

Dr. Florian Müller spricht vom „Oscar des Breitensports“. Der Wettbewerb bleibt so auch nicht regional. Die Bewerbungen der Regionalsieger (Großer Stern des Sports in Bronze) werden zum Landeswettbewerb (Sterne des Sports in Silber) weitergeleitet. Wer sich dort durchsetzt, kommt in den Bundeswettbewerb (Sterne des Sports in Gold). Durch alle Wettbewerbsebenen wird die Bewerbung mitgenommen, die jetzt regional abgegeben wird. „Deshalb jetzt etwas mehr Mühe geben!“, sagt Lins. Es könnte sich auszahlen, denn auf Landesebene werden 6000 Euro und später auf Bundesebene neben den Einladungen nach Berlin 22.500 Euro für die drei ersten Preise vergeben.

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