Radsport

Team Sauerland NRW verlängert mit seinen Top-Talenten

Michel Gießelmann vom Team Sauerland NRW.

Michel Gießelmann vom Team Sauerland NRW.

Foto: Rob Möller

Sauerland.   Nach der Saison ist vor der Saison. Beim Team Sauerland NRW laufen die Planungen für das Radsportjahr 2019 auf Hochtouren.

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Die Verantwortlichen haben jetzt mit allen vier Top-Talenten verlängert. Damit werden Johannes Hodapp, Michel Gießelmann, Per Christian Münstermann und Jon Knolle weiter das Trikot vom Team Sauerland NRW tragen.

Im Sog von Sprinter Aaron Grosser feierte das Quartett zahlreiche Achtungserfolge in der Bundesliga und bei internationalen Rennen. Höhepunkt war der Gewinn der Bundesliga-Nachwuchswertung von Johannes Hodapp und unterstreicht die gute Nachwuchsarbeit im Radsportverband NRW und den örtlichen Vereinen.

Deutschland-Tour voller Erfolg

Untermauert wurde dieser Erfolg vom starken Saisonfinale von Jon Knolle und Michel Gießelmann. Beide glänzten gerade in den letzten Rennen. „Diese Saison sollten sich die Jungs in Ruhe entwickeln und Erfahrung in größeren Rennen sammeln“, teilt Team- Coach Wolfgang Oschwald mit und ergänzt: „Jon Knolle und Per Christian Münstermann bestritten ihr erstes Männerrennen direkt bei der Mallorca-Rundfahrt gegen Stars wie Weltmeister Valverde und Co. Dort und bei weiteren UCI-Rennen haben sie gute Leistungen gezeigt.“

Zusammen mit den routinierten Fahrern wie Felix Intra, Jonas Härtig, Christoph Schweizer und den Leinau-Zwillingen aus Hüsten will sich das Team Sauerland NRW auch 2019 wieder für die Deutschland-Tour qualifizieren. Die Rundfahrt war in diesem Jahr ein voller Erfolg für die junge Mannschaft.

Lars Kulbe steht als Zugang fest

Als Zugang für die kommende Saison steht bislang der 18-jährige Lars Kulbe aus Bielefeld fest. Die Kaderplanung ist damit aber noch nicht beendet, denn Aaron Grosser wird das Team verlassen und will bei einer anderen Mannschaft anheuern. „Wir haben versucht, ihm klar zu machen, dass ein weiteres Jahr bei uns sinnvoll wäre. Wir wünschen Aaron alles Gute und drücken die Daumen, dass er seinen Traum verwirklichen kann“, teilt die Leitung vom Team Sauerland NRW mit.

Obwohl mit Aaron Grosser nun auf dem Papier ein Sprinter fehlt, machen sich die Verantwortlichen vom Team Sauerland NRW nicht verrückt. „Gerade die vergangenen Rennen haben gezeigt, dass auch unsere anderen Fahrer auf Ergebnis fahren können. Es hat richtig Spaß gemacht zu sehen, wie im Bundesliga-Finale am Bilster Berg keine Gruppe ohne uns ging und die Jungs sich mal nicht auf einen Massensprint von Aaron verlassen haben“, berichtet Team-Manager Heiko Volkert.

Spagat nicht optimal hinbekommen

In der abgelaufenen Bundesligasaison belegte das Team Sauerland NRW den sechsten Platz. „In der Mannschaftswertung haben wir mit Platz sechs etwas neben unseren Zielen gelegen. Wir haben den Spagat der Quali für die Deutschland-Tour mit internationalen Rennen und der Bundesliga nicht ganz optimal hinbekommen. Wir blicken aber zuversichtlich ins kommende Jahr“, sagt Wolfgang Oschwald, Team-Coach und Sportlicher Leiter vom Team Sauerland NRW.

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