Radsport

TSV Bigge-Olsberg geht mit Radsportabteilung neue Wege

Der Trainerstab (von links): Jeanette Friedrich, Isabell Kaiser, Peter Weimann, Stefan Brambring und Michael Trautvetter. Es fehlen: Peter Müller und Xaver Fernandez.

Der Trainerstab (von links): Jeanette Friedrich, Isabell Kaiser, Peter Weimann, Stefan Brambring und Michael Trautvetter. Es fehlen: Peter Müller und Xaver Fernandez.

Foto: Georg Giannakis

Olsberg.  Der TSV Bigge-Olsberg hat jetzt auch eine Radsportabteilung. Besonders das Mountainbiken steht dabei schwerpunktmäßig im Fokus.

Das sportliche Angebot des TSV Bigge-Olsberg, ist um eine Attraktion reicher: In einer neu gegründeten Radsportabteilung können nun Kinder und Jugendliche ihre sportliche Leidenschaft auf zwei Rädern ausleben. Besonders das Mountainbiken steht dabei schwerpunktmäßig im Fokus. 60 Nachwuchs-Biker, aktuell im Alter von 3 bis 14 Jahren, haben sich der Abteilung bislang angeschlossen – und die Nachfrage wächst stetig.

Stefan Brambring ist Abteilungsleiter

Eine ausgeprägte Affinität zu den schnittigen und geländetauglichen MTB-Rädern haben die meisten der Mini-Mountainbiker nicht erst seit gestern. Ein großes Kollektiv an radsportbegeisterten Familien besteht schon seit längerer Zeit in der Ortschaft Bigge. „Vor zwei Jahren haben sich einige Eltern zusammengetan und sich dazu entschlossen, gemeinsam mit ihren Kindern entsprechende Radtouren zu unternehmen. Dies hat sich schnell herumgesprochen, so dass das Ganze immer größere Kreise zog und viele weitere Familien ebenfalls mitmachen wollten“, erklärt Abteilungsleiter Stefan Brambring.

Im vergangenen Jahr entstand bei den Mountainbike-Sympathisanten dann die Idee auf, sich entsprechende Strukturen zu geben und den eigenen Nachwuchs künftig in offizieller Form sportlich in Erscheinung treten zu lassen. Zwar nicht als eigenständiger Verein, aber zumindest als eine angegliederte Gruppierung in einem Sportverein.

Verschiedene Übungsformen

Mit Erfolg: Die Anfrage beim TSV Bigge-Olsberg zahlte sich für die Familien letztlich aus und trug am Ende Früchte. „Beim TSV Bigge-Olsberg haben wir sofort offene Türen eingerannt. Die waren sehr angetan von unserer Idee“, berichtet Brambring. Der 38-jährige gebürtige Olsberger ist seit über zwei Jahrzehnten selbst als passionierter Mountainbiker unterwegs und hat als ambitionierter Amateurfahrer schon etliche Wettkämpfe bestritten – ideale Voraussetzungen also dafür, als kompetenter Ansprechpartner für die Radsportler zu fungieren. Stefan Brambring ist jetzt der Leiter der Radsportabteilung und kümmert sich mit einem siebenköpfigen Trainerstab um die Ausbildung und Betreuung der jungen Mountainbiker. „Es macht absolut Sinn, dass wir ihnen nun eine derart gute Plattform bieten können. Das Sauerland ist ein Eldorado für Mountainbiker. In unserer Region steht das Thema Radsport hoch im Kurs. Die Kinder und Jugendlichen können das bei uns Erlernte vor der eigenen Haustür sofort umsetzen“, erklärt Brambring.

In den einmal wöchentlich durchgeführten Trainingseinheiten werden verschiedene Übungsformen einstudiert. Bei den drei- bis 7-Jährigen, die derzeit mit 30 Kindern die größte Gruppe in der Radsportabteilung des TSV Bigge-Olsberg stellen, wird das Augenmerk vor allem auf die Beherrschung des Fahrrads gelegt. „Gleichgewichtsübungen mit dem Rad, das richtige Bremsen und das korrekte Verhalten in Kurvensituationen stehen bei den Jüngsten vermehrt im Mittelpunkt des Trainings“, betont Brambring. In der mit 20 Kindern besetzten mittleren Gruppe (8- bis 10-Jährige) und in der mit zehn Kindern und Jugendlichen bestückten ältesten Gruppe (11- bis 14-Jährige) wird der Fokus indes vornehmlich auf das technische Training gelegt.

Vielseitiges Programm

„Wir versuchen allerdings immer ein vielseitiges Trainings- und Freizeitprogramm auf die Beine zu stellen. Manchmal bauen wir auf dem örtlichen Schulhof einen Parcours mit Pylonen auf und trainieren dort. Manchmal fahren wir auch raus und üben die praktischen Einheiten, beispielsweise beim Durchfahren einer Flussrinne“, sagt der Abteilungsleiter und ergänzt: „Wichtig ist jedoch, dass allen stets der Spaß und die Freude am Radfahren vermittelt wird.“ Darüber braucht sich Stefan Brambring allerdings keine Sorgen machen. Die jungen Nachwuchs-Biker brennen für ihr Hobby.

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