Frauen-Handball kompakt

TVA sorgt für nächsten Paukenschlag - HV Sundern verliert

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Sauerland.   Die Oberliga-Handballerinnen des TV Arnsberg haben den vierten Sieg eingefahren. Die zweite Niederlage gab es für Bezirksligist HV Sundern.

In der Handball-Oberliga der Frauen hat der TV Arnsberg für den nächsten Paukenschlag gesorgt und gegen die hoch eingeschätzte PSV Recklinghausen den vierten Saisonsieg eingefahren. In der Bezirksliga hat dagegen der HV Sundern die zweite Niederlage in Folge einstecken müssen.

Frauen-Oberliga: TV Arnsberg - PSV Recklinghausen 27:21 (12:12). Mut machte im Vorfeld der Partie, dass beim TV Arnsberg alle angeschlagenen Spielerinnen wie Mariella Schröder, Delia Topp und Jule Bachen zumindest halbwegs einsatzfähig waren. So besaß TVA-Trainer Burkhard Nöh auch ohne Grote und Miese reichlich Wechselmöglichkeiten, um das kraftraubende System mit einer auf hohe Beweglichkeit setzende Abwehr und schnelles Umschalten durchziehen zu können. In Halbzeit eins hatte der TVA nur eine Schwächephase, als aus dem 10:9 ein 10:12 wurde. Bis zum Seitenwechsel aber war der Ausgleich hergestellt und der Start in Durchgang zwei zum 15:12 schockte die routinierten Gäste. „Unsere taktischen Maßnahmen haben allesamt gegriffen“, resümierte Nöh, der sich besonders über die starken Leistungen von Rosenthal und Lorenz freute, und zudem an Rechtsaußen Löhr ein Sonderlob verteilte.

TV Arnsberg: Ehrnsperger, Köster; Löhr (6), Hellmann (5), Rosenthal (5), Drosten (4/3), Topp (3), Lorenz (2), Schröder (1), Dielitz (1), Bachen, Wolf, Alfes.

Frauen-Bezirksliga: HV Sundern - TV Westfalia Halingen 17:23 (9:13). Den Heimauftritt hatte sich Sundern ganz anders vorgestellt und wurde in der ersten Halbzeit kalt erwischt (2:11/21.). Bis zur Pause waren die Dannhauer-Schützlinge dann wieder in Schlagdistanz. Im zweiten Durchgang enteilte Halingen erneut auf 17:11 (38.). Sundern konnte auf 16:19 (51.) verkürzen, aber anschließend ließ Halingen nichts mehr anbrennen. „Wir haben am Anfang keinen Zugriff auf das Spiel bekommen, zudem sind uns viele technische Fehler unterlaufen. Halingen war besser und hat verdient gewonnen“, resümierte Sunderns Trainerin Anke Dannhauer.

HV Sundern: Schulte; Rießelmann (2/1), Schwarberg (1), Pulvirenti (1), Fromm (2), Patt (1), Wein, Gierse, Stute (6), Maas (1), Milz (3), Liedhegener.

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