Radsport

Versöhnliches Bundesliga-Finale für das „Team Sauerland NRW“

Das Radrennen am Bilster Berg gefällt den Fahrern des „Teams Sauerland NRW“: Stets leuchten die orangenen Helme in den vorderen Positionen auf. Am Ende verpasst Sprinter Aaron Grosser den Tagessieg und beendet das Saisonfinale der Rad-Bundesliga auf Rang drei.

Foto: TS

Das Radrennen am Bilster Berg gefällt den Fahrern des „Teams Sauerland NRW“: Stets leuchten die orangenen Helme in den vorderen Positionen auf. Am Ende verpasst Sprinter Aaron Grosser den Tagessieg und beendet das Saisonfinale der Rad-Bundesliga auf Rang drei. Foto: TS

Eslohe/Sauerland.   Finale der Rad-Bundesliga am Bilster Berg. Das „Team Sauerland NRW“ verpasst den ersten Bundesliga-Sieg nach 147 Kilometern nur hauchdünn.

Auf dem Kurs, auf dem normalerweise leistungsstarke Rennautos zum Einsatz kommen, absolvierte die Lila-Logistik-Rad-Bundesliga ihr Saisonfinale. Über 147 Kilometer ging die Berg- und Talfahrt auf der Rennstrecke im Paderborner Land. Mittendrin das „Team Sauerland NRW“.

Während der Gesamtsieg für das Team „Lotto Kern Haus“ schon vor dem abschließenden Renntag feststand, wurde es im Kampf um die Platzierungen noch spannend. Gerade das „Team Sauerland NRW p/b Henley & Partners“ wollte noch den Sprung in die Top 5 erzielen. „Wir haben diese Saison leider ein paar schlechte Tage in den Zeitfahrwettbewerben erwischt und bei Rennen wie ,Rund um Düren‘ oder der ,Sauerlandrundfahrt‘ fehlte etwas Glück im Finale“, erklärte Wolfgang Oschwald, NRW-Landestrainer und auch für das Team aus dem Sauerland verantwortlich, die Situation vor dem Rennen und weiter: „ Die Jungs haben sich aber sehr gut am Berg entwickelt. Der Bilster Berg liegt uns.“

Orangene Helme in Spitzengruppe

Dass die Runde den Sauerländern lag, zeigte sich bereits auf den ersten Metern. Stets leuchteten die orangenen Helme in den vorderen Positionen auf. Das Rennen wurde hart gefahren und das Hauptfeld zerfiel an den bis zu 23 Prozent steilen Steigungen mehrfach. Wind und Wetter sorgten aber dafür, dass zwar immer mehr Fahrer das Rennen aufgeben mussten, sich aber keine Gruppe entscheidend nach vorne absetzen konnte. „Doofe Situation auf der Strecke. Vorne musste man alles geben, kam auch am Berg weg, aber in der Abfahrt stand der Wind von vorne und das Hauptfeld kam immer wieder an die Ausreißer heran“, schilderte Joann Leinau (Hüsten) die Lage nach dem Rennen.

So kam es dann auch zu einem Massensprint aus einer circa 60-köpfigen Spitzengruppe. In dieser wurde Teamsprinter Aaron Grosser von seinen Teamkollegen bis zur Zielkurve in die Top 15 gebracht und für einen Moment standen die Zeichen auf den ersten Sauerländer Bundesliga-Sieg. Obwohl Grosser mit Platz drei knapp am Triumph vorbeifuhr, war das „Team Sauerland NRW“ sehr zufrieden mit dem Tag. Komplettiert wurde Grossers Podiumsplatz mit dem dritten Platz in der Tagesmannschaftswertung und dem 14. Platz vom gesundheitlich angeschlagenen Felix Intra. Alle anderen Fahrer des Teams beendeten das Rennen im Spitzenfeld. Viktor Müller musste wegen körperlicher Probleme allerdings vorzeitig vom Rad steigen.

Top 5 um einen Punkt verpasst

Einziger Wermutstropfen war, dass die angepeilten Top 5 verfehlt wurden. Trotz Aufholjagd im Sauerland und am Bilster Berg trennte das junge Team gerade einmal ein Punkt vom Saisonziel, das das Team „LKT Brandenburg“ belegte.

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