Flag Football

Wie der Sport nachhaltig bei der Integration hilft

Gemeinsam Sport treiben und Freundschaften schließen: Interessierte Geflüchtete haben sich in der Sportart Flag Football ausprobiert.

Gemeinsam Sport treiben und Freundschaften schließen: Interessierte Geflüchtete haben sich in der Sportart Flag Football ausprobiert.

Foto: KSB HSK

Olsberg.  Gemeinsam Sport treiben: Interessierte Geflüchtete haben sich mit KSB und den Brilon Lumberjacks in der Sportart Flag Football ausprobiert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Sich durch den Sport schnell im HSK einleben und integrieren: Dieses Ziel verfolgen der Kreissportbund Hochsauerlandkreis (KSB HSK) und Football-Landesligist Brilon Lumberjacks. Für Schüler und Schülerinnen der internationalen Förderklassen des Berufskollegs Olsberg – unter ihnen viele Geflüchtete – haben die Kooperationspartner nun ein Schnupperangebot zur Sportart Flag Football angeboten.

Der KSB HSK will mit Angeboten wie diesen Geflüchteten die Möglichkeit verschaffen, sich in verschiedenen Sportarten auszuprobieren und die örtlichen Sportvereine kennenzulernen. Ziel ist es, den jungen Frauen und Männern mit Fluchthintergrund die Vielfalt des Sports im HSK vorzustellen und Ansprechpartner der jeweiligen Sportarten zur Seite zu stellen.

Vermittlung von Werten

Nun stand die Sportart Flag Football, die körperkontaktarme Variante des klassischen American Footballs, auf dem Programm. Gemeinsam mit Akteuren der Brilon Lumberjacks probierten die Neulinge den Sport aus. Unter Anleitung wurden die Spielidee des Flag Footballs vermittelt und verschiedene Übungsformen durchgeführt. Beim Flag Football als gemäßigte Variante des American Footballs wird der ballführende Spieler nicht durch körperliches Tackling, sondern durch das Ziehen eines Stoffstreifens (der Flag) aus dem Gürtel gestoppt. „Die Mannschaftssportart vermittelt viele wichtige Werte wie Teamfähigkeit, Fairplay und Respekt. Diese können bei der Integration in die deutsche Gesellschaft sehr hilfreich sein“, sagt Franziska Geise, KSB-Fachkraft für Integration durch Sport. Besonders am Football, dass für jeden Körperbau die richtige Position gefunden werden könne. So werde aufgrund seiner Größe oder seines Gewichts niemand benachteiligt.

Nach dem ersten Schnupperangebot im vergangenen Jahr war auch die Einführung des Flag Footballs in den internationalen Förderklassen aus KSB-Sicht ein Erfolg. „Sportvereine bieten eine einzigartige Chance für eine nachhaltige Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Insbesondere in Mannschaftssportarten wie Football werden schnell Freundschaften geknüpft“, sagt Geise. Für alle Teilnehmer besteht die Möglichkeit, am Training der Brilon Lumberjacks teilzunehmen.

Interessierte Vereine, die ihr Vereinsangebot ebenfalls in den internationalen Förderklassen im HSK vorstellen möchten, melden sich bei Franziska Geise unter Telefon 02904/9763254 oder per E-Mail an: f.geise@hochsauerlandsport.de

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben