Rennrodeln

Winterberg: Cheyenne Rosenthal meldet sich in Oberhof zurück

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Rennrodlerin Cheyenne Rosenthal vom BSC Winterberg grinst nach Rang drei in Oberhof.

Rennrodlerin Cheyenne Rosenthal vom BSC Winterberg grinst nach Rang drei in Oberhof.

Foto: Steffen Proessdorf/Imago

Oberhof.  Rennrodlerin Cheyenne Rosenthal vom BSC Winterberg ist zurück im Weltcup. So erfreulich läuft dabei ihr Start.

Norbert Loch wartete das Ende der Frage erst gar nicht ab. Er schüttelte vehement den Kopf und sagte: „Nein, die Frage kann ich unterbrechen. Für mich ist das keine Überraschung, weil beide wirklich hervorragende Einzelfahrerinnen sind.“

Der Cheftrainer der deutschen Rennrodler sprach nach dem Weltcup in Winterberg über das neue deutsche Frauen-Doppel Jessica Degenhardt/Cheyenne Rosenthal, über dessen Erfolge und dessen Zukunft.

Rosenthals Einzelkarriere steht im Fokus

Doch bevor sich Rosenthal, die Rennrodlerin des BSC Winterberg, wieder gemeinsam mit Degenhardt auf einen Schlitten legen wird, um bei der Weltmeisterschaft in der Veltins-EisArena möglichst die Goldmedaille einzufahren, steht die Einzelkarriere im Vordergrund. In Oberhof startet die 21-Jährige zum ersten Mal in dieser Saison im Weltcup, weil Dajana Eitberger nach Stürzen in Sigulda und der verpassten Olympia-Qualifikation ihre Saison vorzeitig beendete.

Und Rosenthal bestätigte bereits im so genannten Nationencup am Freitag, 14. Januar, in dem sich jene Fahrerinnen für das Weltcuprennen qualifizieren müssen, die nicht unter den Top 15 der Gesamtwertung stehen, ihre gute Verfassung. Letztlich jubelte die Winterbergerin über den dritten Platz hinter Siegerin Natalie Maag aus der Schweiz und der Russin Tatjana Ivanova. Am Sonntag, 16. Januar, 10.30 Uhr, feiert Cheyenne Rosenthal deshalb endgültig ihre Rückkehr in den Weltcup.

Dort sieht Norbert Loch auch ihre Zukunft – die Erfolge im Doppelsitzer hin oder her.

Zwei Stars beenden Karriere

„Da bin ich mir mit Cheyenne einig. Ihr Fokus liegt auf dem Einzel. Ich weiß nicht genau wann, aber in naher Zukunft werden Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger ihre erfolgreichen Karrieren beenden, und dann kommen nach Julia Taubitz und Anna Berreiter sofort Cheyenne und Jessica Degenhardt“, erklärte Loch: „Die Aufgabe wird dann sein, eine schlagkräftige Mannschaft für die Olympischen Winterspiele 2026 zu formen.“

Bei diesen wollen auch Geueke/Gamm, Doppelsitzer der Männer des BSC Winterberg, erstmals im Zeichen der fünf Ringe starten. Ihre Weltcupsaison ist allerdings frühzeitig beendet. In Oberhof wechselte Loch das junge Doppel Hannes Orlamünder/Paul Gubitz in die Weltcupmannschaft ein. „Die Entscheidung ist verständlich und auch in unserem Sinne“, sagte David Gamm. „Die letzten Rennen haben nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben, und Platzierungen um Rang 15 sind auch nicht unser eigener Anspruch.“

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