Handball-Verbandsliga

Hoffnungen des TV Westfalia Halingen erfüllen sich nicht

Kein Durchkommen: Felix König, Linkshänder des TV Westfalia Halingen (hier im Spiel gegen den HSV Plettenberg/Werdohl), erzielt zwei Tore gegen den OSC Dortmund. Das Westfalia-Team verliert am Ende mit 20:36 (11:23).

Kein Durchkommen: Felix König, Linkshänder des TV Westfalia Halingen (hier im Spiel gegen den HSV Plettenberg/Werdohl), erzielt zwei Tore gegen den OSC Dortmund. Das Westfalia-Team verliert am Ende mit 20:36 (11:23).

Foto: Martina Dinslage

Dortmund/Halingen.   Das Verbandsliga-Schlusslicht aus Halingen gibt beim OSC Dortmund beide Punkte ab. Der Mini-Kader hielt nur bis zum 2:3 ansprechend mit.

Der nächste Dämpfer. Die Verbandsliga-Handballer des TV Westfalia Halingen haben ihr Auswärtsspiel gegen den OSC Dortmund relativ klar mit 20:36 (11:23) verloren. Damit ziert die Westfalia weiterhin das Tabellenende.

Dabei hatte das Team von Westfalia-Trainer Jörg Walter nach dem umjubelten 25:24-Heimsieg im letzten Heimspiel gegen den HSV Plettenberg/Werdohl hoffnungsvoll nach Dortmund geschaut. Doch das Stimmungsbarometer ging schon während der Vorbereitungsphase in den Keller.

Denn das Training am zurückliegenden Donnerstag musste ausfallen. „Eine Grippe hatte einigen Spieler zugesetzt“, erläuterte Jörg Walter. Beim Gastspiel in Dortmund standen dann Sören Selle (Magen- und Darmverstimmung), Pascal Richard (Grippe) und Marc Ehrnsperger (beruflich verhindert) nicht zur Verfügung. Alex Bichmann stellte sich trotz einer Erkältung ebenso in den Dienst der Mannschaft wie Robert Ammelt, der trotz einer Fußverletzung zumindest auf der Bank saß. „Wir sind mit neun Feldspielern nach Dortmund gefahren“, sagte Jörg Walter. Entsprechend reduzierte sich die Erwartungshaltung. Die Ausfallliste wurde zudem während des Spiels in Dortmund dann auch noch einmal erweitert: Dominik Diederich schied mit einer Zerrung im Oberschenkel aus.

„Der OSC hat dynamischer und energischer gespielt als wir“, stellte Jörg Walter nach den 60 Minuten niedergeschlagen fest. Angesichts des Mini-Kaders waren auch konditionelle Schwierigkeiten bei einigen Westfalia-Spielern nicht zu übersehen. Bis zum 2:3 (7.) konnte Halingen mithalten. „Danach ging es bergab“, skizzierte Jörg Walter den Spielverlauf. Er hatte seine Spieler instruiert, keine Sprungwürfe aus dem Rückraum gegen die Dortmunder Abwehr-Hünen zu praktizieren. Doch der Hinweis ging unter. „In der Anfangsphase wurden gleich zehn Würfe aus dem Rückraum von uns weggeblockt“, beschreibt der Halinger Coach die offensive Spielkultur seines Teams. So gerieten die Gäste aus Halingen mit 2:7 (10.) und 6:11 (18.) in Rückstand.

Auch nach dem Wechsel gab es keine Besserung aus Sicht der Halinger.

Nach 45 Minuten lagen sie mit 17:29 zurück. „Wir haben jedoch ein bisschen besser gespielt“, fasste Jörg Walter die zweiten 30 Minuten zusammen. Aber der OSC habe, so der Coach weiter, auch einen Gang zurückgeschaltet. Die Dortmund stehen nach dem Sieg gegen Halingen auf dem fünften Tabellenplatz.

Ein kleines Trostpflaster für Halingen war die wiederum exzellente Leistung von Keeper Rico Witt. Schon gegen den HSV Plettenberg/Werdohl hatte er entscheidenden Anteil an dem Heimsieg. „Rico hat überragend gehalten. Wenn das nicht der Fall gewesen wäre, hätten wir bestimmt 50 Gegentore kassiert“, urteilte Jörg Walter.

Auflösungserscheinungen beim OSC

Der OSC, so der Halinger Coach weiter, verfüge über eine gute Truppe. „Doch es deutet sich an, dass sich die aktuelle Mannschaft auflösen wird. Sechs bis sieben Spieler sollen angeblich den OSC verlassen“, berichtet Jörg Walter nach dem Gastspiel in der Sporthalle „Hacheney“ in Dortmund.

Am kommenden Samstag, 9. Februar, steht für die Halinger das Heimspiel gegen den Tabellenelften Teutonia Riemke auf dem Programm. Der Anwurf in der Mehrzweckhalle erfolgt um 19.15 Uhr. Riemke weist aktuell 9:21-Punkte auf, der Tabellenletzte bringt es auf eine Bilanz von 4:26-Zählern.

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