Handball-Landesliga

Konzepte der DJK Bösperde greifen nicht wie gewünscht

Den Ball abgefangen: Rene Tillmann (links, hier gegen Villigst-Ergste) hat mit Bösperde in Volmetal mit 24:34 das Nachsehen.

Den Ball abgefangen: Rene Tillmann (links, hier gegen Villigst-Ergste) hat mit Bösperde in Volmetal mit 24:34 das Nachsehen.

Foto: Martina dinslage

Menden.   „Wir hatten uns sehr gut auf Volmetal vorbereitet. Wir hatten viele Konzepte, doch keines hat gegriffen“, sagte DJK-Interimscoach Max Wergen.

Die Landesliga-Handballer der DJK Bösperde stecken weiter im Tal der Tränen fest. Am Samstag verloren die heimischen Ballwerfer recht deutlich bei der Zweiten des TuS Volmetal mit 24:34 (11:16). Die Abstiegszone bleibt deutlich sichtbar.

Kein Wunder, dass sich nach Spielschluss die Gesichter im Lager der heimischen Handballer immer länger wurden. „Wir hatten uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet. Wir hatten viele Konzepte, doch keines hat gegriffen“, war nicht nur DJK-Interimscoach Max Wergen der Frust deutlich anzumerken. Der Bösperder konnte dem Trainer des Gegners nur loben. „Volmetal hatte praktisch auf alles eine Antwort“, sagt Wergen. Das war dann letztlich auch der Schlüssel zum Erfolg.

In Bösperde mag man allerdings diesen Rückfall nicht zu hoch bewerten. „Natürlich tut diese Niederlage weh. Aber wir müssen jetzt nach vorne schauen“, sagt Max Wergen. Wobei der nächste Gast in der Sporthalle Bösperde auch nicht ohne ist. „Die HSG Hohenlimburg gehört sicherlich nicht zu den einfachen Teams der Liga. Aber ab heute werden wir uns eh intensiv auf diesen Gegner vorbereiten. Unter Volmetal ziehen wir einen Strich. Jetzt zählt nur noch Hohenlimburg“, gibt sich Max Wergen gewohnt kämpferisch.

Die Partie bei der Zweitvertretung des Drittligisten hatte sich für die DJK zunächst recht hoffnungsvoll entwickelt. Als Rene Tillmann nach 12 Minuten zum 7:7 traf, schien die Partie relativ offen. In der Folgezeit gelang es den Gastgebern allerdings, sich ein wenig von den heimischen Ballwerfern abzusetzen. Jozinovic traf nach 22 Minuten zum 12:9 für Volmetal. Als dann Hirt für die Hausherren zum 16:10 traf, schien sich der Spielverlauf endgültig zu Gunsten der Hausherren zu entwickeln. Mit einem 11:16-Rückstand traten die heimischen Handballer den Gang in die Halbzeit-Pause an. Und aus der sollte Volmetal gestärkt zurückkehren. Denn innerhalb von 206 Sekunden baute der DJK-Kontrahent seinen Vorsprung auf 20:11 aus. Die Entscheidung in der Partie sollte gefallen sein. Und die DJK Bösperde tut gut daran, möglichst schnell nach vorn zu schauen.

DJK Bösperde: Kiwitt, Max Sievert, Sparenberg (2), Janssen (1), Philipp Wergen (5), Alexander Wergen (3), Lotz (1), Remes (1), Hünnes, Tillmann (8/4), Reinicke, Julius Butzek (2), Thonemann (1).

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