SuperCup in Sundern

SG Balve/Garbeck knüpft an alte Hallentraditionen an

Ein Auftakt nach Maß: Die SG Balve/Garbeck (weiße Trikots) gewinnt das erste Spiel beim SuperCup in Sundern. Gegen die DJK BW Büderich (in Blau) springt ein 3:1-Erfolg heraus. Mit dieser Euphorie im Rücken schafft die SG den Sprung ins Finale und verliert hier jedoch gegen den SV Hüsten 09 mit 1:2.

Ein Auftakt nach Maß: Die SG Balve/Garbeck (weiße Trikots) gewinnt das erste Spiel beim SuperCup in Sundern. Gegen die DJK BW Büderich (in Blau) springt ein 3:1-Erfolg heraus. Mit dieser Euphorie im Rücken schafft die SG den Sprung ins Finale und verliert hier jedoch gegen den SV Hüsten 09 mit 1:2.

Foto: Dietmar Reker

Balve.   „Wir haben an alte Hallenfußballtraditionen des VfK Balve angeknüpft“, sagt „Oskar“ Müller, Vorsitzender der SG Balve/Garbeck, nach dem SuperCup.

Mit dem Finale des Wintercups endete die diesjährige Runde im Hallenfußball. Und die brachte am Ende für die heimische Kickerszene eine kleine Überraschung. Die A-Liga-Kicker der SG Balve/Garbeck beendeten die diesjährigen Ausgabe des Traditionsturnieres als Zweiter.

Das Finale in der Sporthalle Sundern verlor der Kreisligist äußerst knapp mit 1:2 gegen den Landesligisten SV Hüsten 09. „Hüsten war froh, als das Spiel vorbei war. Unsere Mannschaft hat eine grandiose Leistung gebracht. Da gibt es keinen Grund, um enttäuscht zu sein“, war nicht nur SG-Vorsitzender Christian Müller mächtig stolz auf seine Truppe. „Das ist eine richtig tolle Truppe. Sie hat sich sehr gut präsentiert und richtig gute Werbung für unseren Verein gemacht“, lobte „Oskar“ Müller die eigene erste Mannschaft.

Beim Fusionsclub vom Krumpaul erhofft man sich vom Wintercup Nachwirkungen für die Meisterschaft. „Die Mannschaft ist in diesen Tagen ein richtig gutes Stück zusammengewachsen. Das kann nur gut sein“, so Müller, der sich dann doch noch ein wenig mehr mit dem Turnierverlauf des Wintercups beschäftigte. „Ich meine schon, dass man in der Endrunde richtig guten Fußball gesehen hat. Die Halle war voll und die Stimmung war auf jeden Fall großartig“, so Müller. An der jedes Jahr aufkommenden Debatte um die Zahl der teilnehmenden Mannschaften - in diesem Jahr waren es rund 148 Teams - wollte er sich nicht beteiligen. „Sicherlich ist Masse nicht immer Klasse. Aber man sollte nicht vergessen, der Wintercup ist einmal im Jahr und nach dem Finale verschwindet er dann im Archiv“, sieht der SG-Vorsitzende das Turnier als zeitgemäß an.

Wobei er vor allem das eigene Team beobachtet hat. „Ich glaube, dass es für viele Spieler unserer Mannschaft eine tolle Erfahrung war, an so einem Turnier teilzunehmenden. Wenn man zum Beispiel beim Finale das Einlaufen bei Nebel sieht. Das bleibt doch hängen“, überwiegen für das Balver Fußball-Original die positiven Erinnerungen. Auch wenn man in der Endabrechnung schon mal mit der ein oder anderen Entscheidung der Schiedsrichter haderte.

„Wir haben im Endspiel eigentlich durch Freddy Levermann ein regelkonformes Tor geschossen, das nicht anerkannt wurde. In anderen Spiele zählten solche Treffer nach dem Einrollen des Balles“, blickte Müller dann ohne Groll wieder nach vorn. „Es war ein riesiges Erlebnis für unseren Verein. Wir haben da an alte Hallenfußballtraditionen des VfK Balve angeknüpft“, schmunzelte „Oskar“ Müller, um dann für Aufklärung zu sorgen. „Der Vorgänger des Wintercups beziehungsweise des RWE-Cups war ein Turnier der Sparkasse. Und das haben wir als VfK Balve zweimal gewonnen. Irgendwie ist das in den vergangenen Jahren immer verschwiegen worden“, so Müller mit einem nicht zu übersehenden Augenzwinkern. Denn zu groß ist der Stolz, auf das in diesem Jahr beim Wintercup Erreichte. Wobei eine weitere Nachricht genauso bedeutend ist. „Jan Gajewski wird bei uns als Trainer weitermachen. Jan und der Verein haben Lust darauf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortzusetzen. Das ist eine gute Nachricht für die SG Balve/Garbeck“, sagt Jonas Knoop. der Sportliche Leiter.

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