Handball

Auswärtssieg: Riemke setzt seinen Aufwärtstrend fort

Erzielte mit ein wenig Glück auch den Siegtreffer für Teutonia Riemke: Torben Eberhard, hier in der Partie gegen die SGHS Dragons II. Foto:©Joachim Hänisch

Erzielte mit ein wenig Glück auch den Siegtreffer für Teutonia Riemke: Torben Eberhard, hier in der Partie gegen die SGHS Dragons II. Foto:©Joachim Hänisch

Nach dem Heimsieg im Derby gegen Bommern hat der Handball-Verbandsligist SV Teutonia Riemke in Halingen nachgelegt.

TV Westfalia Halingen – SV Teutonia Riemke 29:30 (14:14). Zwei weitere wichtige Punkte gingen am Samstagabend auf das Konto der Riemker Verbandsliga-Handballer. Gegen das Tabellenschlusslicht war es aber vor allem in der zweiten Halbzeit ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. „Am Ende sind wir einfach ruhiger geblieben als Halingen“, sagte Riemkes Trainer Dennis Wahlers.

Die Bochumer erwischten einen passablen Start und gingen dabei konzentriert zu Werke. „Wir haben zwar einen einfachen, aber konsequenten und deshalb erfolgreichen Streifen gespielt“, meinte Wahlers. So lagen die Bochumer auch mit 5:1 (9.) und 12:8 (22.) in Führung. Danach schlichen sich allerdings einige Fehler in das Riemker Angriffsspiel ein, zudem fehlte in der Defensive die Robustheit. Halingen holte auf und glich noch vor der Pause aus.

Kampf von der Siebenmetermarke

Im zweiten Durchgang lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Zunächst erzielte Halingen seine erste Führung, doch Riemke glich wieder zum 18:18 aus und erspielte sich kurz darauf erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung, ohne sich absetzen zu können. „Wir haben Halingens Fehler nicht nutzen können und bekamen darüber hinaus ihren Kreisläufer nicht in den Griff“, erklärte Wahlers. Und weil Max Jost den Bochumern weiterhin Probleme bereitete, gingen die Gastgeber wieder mit 24:23 (53.) und 26:25 (55.) in Führung.

Grundsätzlich war es aber ein Kampf von der Siebenmetermarke, denn allein Riemke bekam 13 Strafwürfe zugesprochen. Und vom Punkt zeigte sich vor allem einer sehr sicher. Der groß aufspielende Torben Eberhard erzielte neun seiner 15 Treffer vom Siebenmeterpunkt und war mit weiteren sechs Treffern spielentscheidend bei den Gästen. Deshalb war es auch wenig verwunderlich, dass Eberhard der Teutonia die zwei Punkte bescherte, indem er eine Sekunde vor dem Schlusspfiff den Siegtreffer erzielte.

SVT: Busche; Schiske, R. Kramer (1), Bartel (2), Geukes, Aufermann (1), Segatz (2), Komisarek (5), Kogel, T. Kramer, Rolf (2/2), Eberhard (15/9), Krüger (2)

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben