Billard-Bundesliga

BC Elfenbein Höntrop verliert seine Heimspiele zum Start

Martin Spoormans vom BC Elfenbein Höntrop beim Saisonstart.

Martin Spoormans vom BC Elfenbein Höntrop beim Saisonstart.

Foto: Eberhard Franken

Wattenscheid.  Zum Auftakt der Billard-Bundesliga im Dreiband hat Aufsteiger BC Elfenbein Höntrop seine beiden Heimspiele verloren. Unglücklich verloren.

Dieses Wochenende war so gar nicht nach dem Geschmack von Andreas Reimertz, dem Teamchef des BC Elfenbein Höntrop. In der Billardbundesliga Dreiband verloren die Wattenscheider beide Begegnungen ihrer Erstliga-Heimpremiere gegen die Teams aus Stuttgart (2:6) und am Sonntag gegen München (3:5) und stehen nun vor dem BC St. Wendel auf dem vorletzten Tabellenplatz.

BCE Höntrop – BC Stuttgart 2:6

Lediglich Kersten Reinartz schaukelte seine Partie am Samstag gegen den Stuttgarter Dustin Jäschke knapp nach Hause, während alle anderen Akteure ihre Begegnungen verloren. „Nach der ersten Spielrunde stand es noch 2:2 und alles war offen“, ärgerte sich Reimertz.

Nach sieben Aufnahmen kam es in der zweiten Runde zu einem Ärgernis: Stuttgart hatte falsch aufgestellt, was der zweite Sportwart Sebastian Fründt zu spät bemerkte. Falsch aufgestellt, sagt das Regelwerk, da gewinnt die andere Mannschaft zu Null. „Wir wollten jedoch unseren Zuschauern weiterhin gutes Billard zeigen und uns unserem Gegner gegenüber fair verhalten“, so Fründt. „Also starteten wir die Partien in der richtigen Reihenfolge von vorne, wobei beide Spiele an die Stuttgarter gingen.“ Das war dann die 2:6 Niederlage.

Die Partien: Tijssens – Salman 22:40/27Spoormans – Capak 37:40/31Reinartz – Jäschke 40:37/38BCE Höntrop – BC München 3:5Tijssens –Cenet 19:40/20Spoormans –Kokkoris 40:28/21Reinartz –Schirmbrand 35:40/35Meske –Christodoulidis 40:40/37

BCE Höntrop – BC München 3:5

Matthias Meske konnte gegen Christos Christodoulidis seinen ersten Erstliga-Partiepunkt einfahren. Er stieß die Partie nach 37 Aufnahmen aus, aber sein Gegner konterte mit drei Points im Nachstoß zum Remis. Kersten Reinartz erwischte keinen guten Tag und verlor gegen Johann Schirmbrand mit 35:40. „Da war mehr drin“, sagte Teamchef Andreas Reimertz nach der ersten Runde.

So war es dann auch aussichtslos, noch ein Unentschieden zu erreichen. Lütfi Cenet spielte eine herausragende Partie mit genau 2 Points Durchschnitt gegen John Tijssens. Der Höntroper Martin Spoormans war fast ebenso stark: Er besiegte Konstaninos Kokkoris mit 40:24 in 21 Aufnahmen, was einen Durchschnitt von 1,904 entspricht. Jedoch änderte das nichts mehr an der unglücklichen 3:5 Niederlage gegen einer der Favoriten auf die Meisterschaft.

Die Partien: Tijssens –Cenet 19:40/20, Spoormans –Kokkoris 40:28/21, Reinartz –Schirmbrand 35:40/35, Meske –Christodoulidis 40:40/37

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