Ironman Hawaii

Bochumerin trotz einem Infekt und beendet Ironman auf Hawaii

    Triathletin Sabine Lischka, Bochum. Ironman Haiwaii 2019

    Triathletin Sabine Lischka, Bochum. Ironman Haiwaii 2019

Bochum.  Ein grippaler Infekt verhinderte eine optimale Vorbereitung auf den Ironman. dennoch war Sabine Lischka mit dem Ergebnis auf Hawaii zufrieden.

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Trotz gesundheitlicher Einschränkungen in der unmittelbaren Vorbereitung hat die Bochumer Triathletin Sabine Lischka beim Iron Man auf Hawaii ihre Ziele erreicht. Nach 10:59:39 Stunden lief die Wittener Gesamtschullehrerin in Kona als 20. der Altersklasse W 25-29 über die Ziellinie.

Unmittelbar vor dem Abflug hatte sie sich grippalen Infekt eingefangen. Nach einer Woche im Bett flog sie angeschlagen Richtung Hawaii. Erst zwei Tage vor dem Start stand fest, dass sie bei der Iron Man-WM auch definitiv an den Start gehen konnte.

Um 7.15 Uhr stürzte sie sich dann am Samstagmorgen Ortszeit in die Fluten. Sie beendete das Schwimmen nach 1:03 Stunden. Der Übergang auf das Rad verlief zunächst absolut positiv, Lischka fuhr auf Platz neun der Altersklassenwertung nach vorne. Dann aber schlug der Defekt-Teufel zu. „Leider war ab Kilometer 40 mein Tretlager nicht mehr in Ordnung. Ich musste immer gegen einen Widerstand antreten“, sagte Lischka.

Zieleinlauf im Tageslicht

Dennoch wechselte sie als gute 13. in Ihrer Altersklasse nach 5:38 Stunden auf die Laufstrecke. Beim Marathon machte sich dann aber die Erkrankung in der unmittelbaren Vorbereitung bemerkbar. Die ersten elf Kilometer liefen noch gut und Lischka konnte ihren angepeilten Kilometerschnitt von 5:30 Minuten laufen. „Dann aber machten sich Lunge und Herz bemerkbar, so dass ich meinen Schnitt auf sechs Minuten senken musste“, sagte Lischka.

Die 11-Stunden-Marke wollte die Bochumerin aber unbedingt knacken. Und dies gelang ihr mit einer Punktlandung nach 10:59:39 Stunden. „Wahnsinn, die letzten drei Kilometer bin ich eigentlich gespurtet“, so eine ebenso erschöpfte wie zufriedene Athletin. „Besonders freue ich mich auch über die Tatsache, dass ich eine Daylight-Finisherin war, also noch bei Tageslicht ins Ziel gekommen bin. Und das trotz der alles anderen als optimalen Vorbereitung. Ab jetzt werden für einen Monat die Beine hochgelegt und die neue Saison geplant.“

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