Fußball

Corona: Mehrheit der Vereine in Westfalen für Saisonabbruch

Nichts geht mehr auch auf den Fußballplätzen seit Mitte März. Dass die Saison 2019/20 noch einmal fortgeführt wird, dagegen spricht sich die Mehrheit der Vereine in Westfalen aus.

Nichts geht mehr auch auf den Fußballplätzen seit Mitte März. Dass die Saison 2019/20 noch einmal fortgeführt wird, dagegen spricht sich die Mehrheit der Vereine in Westfalen aus.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Region.  Das Coronavirus und die Folgen. Der FLVW hat die Vereine befragt, wie es im Fußball weitergehen soll – und hat ein klares Ergebnis bekommen.

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat die Ergebnisse seiner Umfrage unter den Fußball-Vereinen veröffentlicht. Demnach hat eine große Mehrheit für den Abbruch der Saison 2019/20 gestimmt.

Insgesamt hätten über 88 Prozent der vom FLVW angeschriebenen Vereine abgestimmt. Nur 11,6 Prozent der teilnehmenden Clubs hätten für eine mögliche Fortführung der Spielzeit 2019/20 – frühestens ab September – gestimmt. 88,4 Prozent der 1.149 teilnehmenden Vereine sprachen sich für einen Abbruch der Saison aus.

Vier Möglichkeiten standen zur Wahl, wobei es keine Absteiger geben soll.

Nur 11,6 Prozent für eine Fortsetzung

Abgestimmt haben die teilnehmenden Vereine wie folgt:

Saisonfortsetzung (falls möglich) ab September: 133 (11,6 %)

Abbruch und aktuellen Tabellenstand werten (nur Aufsteiger): 278 (24,2 %)

Abbruch und Hinrunde werten (nur Aufsteiger): 345 (30 %)

Abbruch und Saison annullieren (keine Auf- und Absteiger): 393 (34,2 %).

Noch kein Stichtag für die Bekanntgabe der Entscheidung

„Das Ergebnis der Befragung ist eindeutig. Dies wird der Entscheidungsvorschlag des Verbands-Fußball-Ausschusses berücksichtigen“, wird der für den Amateurfußball verantwortliche FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders zitiert.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen müssten jedoch noch geprüft werden, es gibt auch noch keinen Stichtag für die Bekanntgabe der Entscheidung.

Bis zum 29. April stehen unter anderem auch Videokonferenzen mit den überkreislich spielenden Mannschaften der Männer- und Frauen-Staffeln sowie für den Jugendbereich an.

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