Frauenfußball

Der SV Waldesrand Linden ist gegen Wambeler SV im Pech

Zwei Treffer erzielt, aber nur einen Punkt geholt: Pia Rödiger (l.) vom SV Waldesrand Linden im Spiel gegen den FC Finnentrop.

Foto: Klaus Pollkläsener

Zwei Treffer erzielt, aber nur einen Punkt geholt: Pia Rödiger (l.) vom SV Waldesrand Linden im Spiel gegen den FC Finnentrop. Foto: Klaus Pollkläsener

Bochum.  Ein Freistoß in der Nachspielzeit kostet Waldesrand Linden den zweiten Saisonsieg. Klare Niederlage für Union Bergen in Dorstfeld.

In der Frauenfußball-Labndesliga waren zwei heimische Teams im Einsatz:

DJK Eintracht Dorstfeld – SC Union Bergen 4:0 (2:0). Beim Tabellenführer in Dorstfeld zogen die Landesliga-Frauen von Union Bergen deutlich den Kürzeren. Der Tabellensituation, die Bochumerinnen sind Elfter, entsprach das Ergebnis zwar, dennoch hatte Union-Trainer Frank Landener grundsätzlich ein gutes Spiel seines Teams gesehen. „Gerade in der ersten Hälfte war die Partie ausgeglichen. Wir hatten auch zwei Großchancen, die wir aber nicht genutzt haben“, sagte Landener. Oft fehlte es seinem Team in den entscheidenden Situationen am nötigen Glück.

Doch Landener schaute optimistisch voraus: „Wenn wir diese Leistung auch gegen Iserlohn auf den Platz bringen, bin ich zuversichtlich, dass wir Punkte holen.“ Union könnte sich mit einem Sieg deutlich absetzen vom Tabellenzwölften und einen Schritt Richtung gesichertes Mittelfeld tun.

SCU: Virtel – Müllemeyer, Buyken, Westerfeld, Maler – Landener, Becker – Bontzek, Laftsidis (78. Kirschhöfer), Hildebrand – Groß

Tore: 1:0 (29.), 2:0 (45.), 3:0 (56.), 4:0 (60.)

SV Waldesrand Linden – Wambeler SV 2:2 (0:0). Einen Zähler nur holten Waldesrands Landesliga-Frauen gegen den Dortmunder Tabellenletzten, der bis dato noch gar nicht gepunktet hatte in dieser Spielzeit. Dass am Ende kein Dreier für die Bochumerinnen heraussprang, ist vor allem deswegen ärgerlich, weil Wambel das 2:2 erst in der dritten Minute der Nachspielzeit per Freistoß erzielte. „In dieser Situation herrschte, glaube ich, bei uns kollektiver Tiefschlaf, weil alle gedanklich schon beim Abpfiff waren“, meinte SVW-Trainer Michael Kaschuba, der aber gar nicht so viel Kritik an seiner Mannschaft üben wollte.

Denn was die Einstellung und den kämpferischen Einsatz betraf, war der neue Lindener Coach zufrieden. Anders als noch in den letzten Wochen ließen seine Spielerinnen nach dem 0:1 nicht die Köpfe hängen. Stattdessen standen sie wieder auf und drehten die Partie durch zwei Treffer von Pia Rödiger. Dass es am Ende dennoch nicht zum zweiten Saisonsieg reichte, dürfte allerdings nicht gut für das Selbstbewusstsein gewesen sein. Am Wochenende geht es zur Berghofener Reserve.

SVW: Weidemann – Kulla, Lüdtke, Jenk, Hintz – Schaumburg (76. Weißner), Teuber – Rödiger, Kumpolt, Pichler (89. Läthe) – Thon

Tore: 0:1 (58.), 1:1/2:1 Rödiger (67./74.), 2:2 (90.+3)

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