Fußball - Westfalenliga

Hordels Trainer Wortmann bleibt demütig vor dem Spitzenspiel

Holger Wortmann, Trainer der DJK TuS Hordel, spricht vor dem Vergleich mit Finnentrop nicht von einem Spitzenspiel.

Holger Wortmann, Trainer der DJK TuS Hordel, spricht vor dem Vergleich mit Finnentrop nicht von einem Spitzenspiel.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Bochum.  Holger Wortmann, der Trainer der DJK Hordel will weiter von Spiel zu Spiel schauen. Am Sonntag geht es gegen Spitzenreiter Finnentrop/Bamenohl.

Drei Teams sind in der Westfalenliga noch ungeschlagen. Zwei davon spielen am Sonntag gegeneinander. Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl ist um 15 Uhr an der Hordeler Heide Gast der DJK TuS Hordel. Trotz der noch jungen Saison liegt da ein bisschen das Gefühl von einem Spitzenspiel in der Luft. Dieses Wort will Hordels Trainer Holger Wortmann aber gar nicht erst in den Mund nehmen: „Wir freuen uns über die Momentaufnahme, aber wir bleiben demütig.“

Die DJK Hordel hat in ihren ersten vier Spielen zwei Siege sowie zwei Remis eingefahren und dabei nur ein Gegentor hinnehmen müssen. Damit stellen die Bochumer aktuell die beste Defensive der Liga. Was nicht bedeutet, dass sie am Sonntag gegen den Spitzenreiter mauern wollen. „Wir können nicht nur darauf spielen, die Null zu halten. Wir sind eine Mannschaft, die aus einer kompakten Defensive nach vorne Fußball spielen will. Es gilt immer, die richtige Balance zu finden“, sagt Wortmann.

Steigerung zu allen Gegnern

Finnentrop ist in der Westfalenliga aktuell das Maß der Dinge, alle fünf Spiele hat das Team für sich entschieden und dabei ein Torverhältnis von 14:4 aufgebaut. Wortmann hat den kommenden Gegner am Mittwoch bei der Westfalenpokal-Niederlage gegen den RSV Meinerzhagen beobachtet: „Das ist eine richtig tolle Truppe und eine Steigerung zu allen Gegnern, die wir bislang hatten. Für uns ist das eine Chance zu sehen, wie weit wir sind und an welchen Schrauben wir vielleicht noch drehen müssen. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, unser Spiel durchzudrücken.“

Allerdings muss er auf drei Stammspieler verzichten. Stürmer Roussell Ngankam, Abwehrchef Andreas Büscher und Kapitän Peter Elbers fallen aus. Zudem steht hinter dem Einsatz von Philipp Dragicevic noch ein Fragezeichen. „Das macht das Spiel gegen so einen Gegner natürlich zur Herkulesaufgabe“, sagt Wortmann. Er bleibt doch optimistisch. „Das wird ein richtig dickes Brett, das wir diesmal bohren müssen, aber wir sind noch unbesiegt und das Ziel ist es, das auch nach dem fünften Spieltag noch zu sein.“

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