Aktion gegen Rassismus

„Laut gegen Rechts“ mit Jiri Nemec und Gerald Asamoah

Gerald Asamoah war auch ein beliebtes Fotomotiv.

Gerald Asamoah war auch ein beliebtes Fotomotiv.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum.  Ehemalige Schalke-Profis lassen sich beim „Tag der Amateure“ in Hordel blicken. Rund um den Fußball ist richtig etwas los.

Zum „Tag der Amateure“ hatte sich die DJK Hordel etwas Besonderes ausgedacht. Unter dem Motto „Hordel laut gegen Rechts“ wollten der Verein und seine Partner Flagge zeigen. Zahlreiche Zuschauer folgten dem Aufruf und machten die Hordeler Heide voll. Auch zwei prominente Gesichter ließen sich blicken.

„Es ist wirklich super, wie viele Leute gekommen sind. So voll kann die Hordeler Heide gerne öfters sein. Es war richtig was los, das war ein komplett gelungener Tag“, sagte Hordels Manager Jörg Versen.

Gute Stimmung, viele Aktionen

An der Hordeler Heide gab es am „Tag der Amateure“ viel zu sehen und zwar nicht nur Fußball. Mit vielen Aktionen vom Speed-Soccer bis zur Hütten-Party sorgten der Verein und seine Partner für gute Stimmung. Daneben wurde natürlich auch reichlich zum Thema aufgeklärt. „Leider ist dieses Thema ja gerade wieder aktueller als wir uns das alle wünschen würden. Wir finden es wichtig, das ins Bewusstsein der Gesellschaft zu tragen – gerade bei den Jugendlichen“, sagte Frederik Wirth vom Fanprojekt Bochum.

Prominente Gäste

Unter den Gästen waren auch die ehemaligen Schalke-Profis Gerald Asamoah und Jiri Nemec, der seinen Sohn Patrick – den Innenverteidiger von Hordel – als Fan unterstützte. Asamoah war vor allem wegen der Aktion gegen Rechts gekommen. „Das ist eine richtig schöne Aktion gegen Rassismus hier. Ich finde es toll, wie viele Menschen das unterstützen. Da komme ich gerne“, sagte der ehemalige deutsche Nationalspieler Asamoah: „Der Tag hat wieder einmal gezeigt, dass Fußball die Menschen verbindet.“

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