Tag der Amateure

Leiendecker: Gut, dass die Amateure im Mittelpunkt stehen

Klaus-Dieter Leiendecker, Vorsitzender des Fußballkreises Bochum.

Klaus-Dieter Leiendecker, Vorsitzender des Fußballkreises Bochum.

Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Bochum.  Klaus-Dieter Leiendecker wird selber am „Tag der Amateure“ nicht in Bochum sein. Die Aktion eines Fußballmagazins findet er aber gut und wichtig.

Gerne hätte Klaus-Dieter Leiendecker aktiver am „Tag der Amateure“, des Aktionstages des Fußball-Magazins „Elf-Freunde“ teilgenommen. Am Sonntag stehen bundesweit die Amateure im Mittelpunkt. Leiendecker, der Vorsitzende des Fußballkreises Bochum, findet das gut und wichtig.


Wo und wie erleben Sie den „Tag der Amateure“?

Leider nicht in Bochum. Ich bin im Osten Deutschlands unterwegs und kann nicht in Bochum an Veranstaltungen teilnehmen. Ich weiß aber, dass der TuS Hordel eine besondere Aktion an diesem Tag plant.


Wie wichtig sind solche Aktionen?
Schon sehr wichtig. Zuletzt war ich beim DFB-Bundestag, da habe ich wieder erlebt, wie schwierig es ist, dass die Amateure gehört werden. Wir als Fußballkreis könnten auch mehr machen, können uns als Kreis mehr an diesem Tag einbringen. Früher haben wir zu solchen Anlässen ein Mädchenturnier mitten in der Stadt ausgerichtet. Zuletzt fehlten da die Mädchenteams.


Der Amateur-Fußball hat zuletzt viele negative Schlagzeilen geschrieben. Schiedsrichter wurden körperlich angegriffen, Spieler gingen aufeinander los. Wie sieht es da im Fußballkreis Bochum aus?

Wir hatten in Witten Probleme, Witten gehört ja mit zu unserem Fußballkreis. Da haben aber dann auch sofort Gespräche mit den Verantwortlichen stattgefunden. Wir haben da eine Taskforce, die schnell reagieren kann. Lange lief es ansonsten in unserem Kreis friedlich. Was ich ja nicht verstehe, dass die Spieler ihre eigenen Leute angreifen. Die Schiedsrichter sind ja auch alle Vereinsmitglieder.


Und was sagen Sie zur SG Wattenscheid 09?
Das ist eine traurige Entwicklung. Ich hoffe, dass der Verein die Kurve bekommt. Sonst wird es gerade für die Jugendteams schwierig.

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