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Letzte Chance für Bochums Turner in Oberhausen

Muss im Saisonfinale noch einmal richtig ran für das Turnzentrum Bochum/Witten: Shalva Dalakishvili.

Foto: Dietmar Wäsche

Muss im Saisonfinale noch einmal richtig ran für das Turnzentrum Bochum/Witten: Shalva Dalakishvili. Foto: Dietmar Wäsche

Angstbesetztes Highlight für die Turn-Fans: In Oberhausen findet das Abstiegsduell zwischen dem Kunstturnteam (KTT) Oberhausen und dem TZ Bochum/Witten statt.

Am kommenden Wochenende gibt es für Turn-Fans in NRW ein echtes Highlight: In Oberhausen findet das Abstiegsduell zwischen dem Kunstturnteam (KTT) Oberhausen und dem TZ Bochum/Witten statt (Sa., 17 Uhr, Schmachtendorferstraße). „Es wird ein extrem spannendes Duell. Wir kennen Oberhausen sehr gut, wissen deshalb auch was uns erwartet. Ich hoffe, unsere Jungs sind vorbereitet und haben ihre Blessuren auskuriert“, sagt der Ligaorganisator des Turnzentrums, Jan-Felix Irrgang.

Wie bereits im vergangenen Jahr steht der Klassenerhalt für beide Zweitligisten kurz vor dem Saisonende auf des Messers Schneide. Sowohl die vorletzten Bochumer als auch Tabellenschlusslicht Oberhausen könnten mit einem Sieg den Klassenerhalt feiern, bei einer Niederlage droht indes der Abstieg in die 3. Bundesliga. „Es ist zwar erst der vorletzte Wettkampf, für beide Teams mit großer Wahrscheinlichkeit aber die letzte Gelegenheit, noch einmal zu punkten“, erklärt TZ-Koordinator Peter Dekowski.

Vor fast genau einem Jahr gelang Bochum der große Triumph über den Revier-Rivalen, das TZ bezwang Oberhausen damals mit 38:28 und konnte anschließend den Klassenerhalt feiern. Doch die Zusammensetzung der Teams ist eine andere. Wie das TZ haben sich auch die Oberhausener personell verstärkt: Mit dem 19-jährigen Niederländer Luuk van den Broek sowie dem 15-jährigen bosnischen Nachwuchstalent Nusret Becirovic sind zwei starke Akteure zum Team des KTT dazugestoßen.

Turnzentrum nicht in Bestbesetzung

Und wie bereits im vergangenen Jahr, ist auch Bram Verhofstad, der niederländische Boden- und Sprungexperte, wieder an Bord der Gastgeber. „Oberhausen hat sich doch recht ordentlich verstärkt. Wir müssen taktisch auf jeden Fall besser setzen als zuletzt im Wettkampf gegen Heidelberg“, erklärt Irrgang, dessen Team voraussichtlich nicht in Bestbesetzung anreisen wird: Neben dem Einsatz von Bundeskaderturner David Schlüter, der bereits auf einem internationalen Wettkampf in Italien eingeplant ist, steht auch hinter Marcel Jörgens noch ein Fragezeichen. Der Sprungexperte des TZ turnt gleichzeitig für die SG Paderborn in der Oberliga.

Zwar ist der niederländische Top-Scorer Anthony van Assche ebenso wie Gastturner Milan Hosseini wieder mit an Bord, wer genau an welchem Gerät antreten wird, ist jedoch noch nicht entschieden. Fest steht, dass der ehemalige georgische Nationalturner und Routinier des TZ, Shalva Dalakishvili im Vergleich zu den bisherigen Wettkämpfen wohl ein paar Geräte mehr turnen wird. „Bei dieser Personallage müssen wir noch enger zusammenrücken. Wenn wir den Teamgeist der vergangenen Wochen abrufen können, dann blicke ich zuversichtlich auf das kleine Finale“, resümiert Dekowski.

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