Fußball - Bezirksliga

Neuruhrort startet mit einem Knall

Höntrops Hendrik Borchert (Nr. 15) passt auf den Torschützen Maurice Balsmeier (Nr. 19), der sich über 90 Minuten der persönlichen Bewachung durch Kaltehardts Thorsten Löhken (Nr. 3) erfreute.

Höntrops Hendrik Borchert (Nr. 15) passt auf den Torschützen Maurice Balsmeier (Nr. 19), der sich über 90 Minuten der persönlichen Bewachung durch Kaltehardts Thorsten Löhken (Nr. 3) erfreute.

Foto: WAZ FotoPool

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Doch Trainer Harald Kügler warnt: „Ergebnis nicht so ernst nehmen.“

DJK Arminia Bochum -
SV Wanne 11 0:3 (0:1)

Leistungsgerecht war das 0:1 zur Pause. Die Hausherren kamen stark aus der Kabine, doch Jörg Schmidt scheiterte allein vor dem Keeper und Dennis Hoffmanns Querpass kam zu ungenau. In ihrer Drangphase fiel das 0:2. Als die Himmerich-Elf aufmachte, fiel auch noch das 0:3. „Etwas zu hoch“, fand Trainer Markus Himmerich das Ergebnis.



SV Horst Emscher 08 -
RW Leithe 1:2 (1:0)

„Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, erklärte Trainer Ulrich Deutsch, „aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir in der ersten Halbzeit sehr schlecht gespielt haben.“ Zur Pause kam Jan Ole Samsel für Timon Fritz und belebte das Spiel. Samsel bereitete den Ausgleichstreffer mit einem feinen Steilpass vor. Nach 81 Minuten musste Marvin Meißner nach Vorarbeit von Sascha Swaykowski und Marcel Müller nur den Fuß hinhalten.



Firtinaspor Wanne -
Conc. Wiemelhausen 1:3 (1:0)

Auch die Wiemelhausener taten sich in den ersten 45 Minuten der Saison schwer. „Da hätte es auch 2:0 stehen können“, ärgerte sich Fußball-Obmann Rolf Wagener. Nach einem eher unentspannten Pausentee rissen die Gäste das Spiel an sich. Zunächst glich Henning Wartala aus, dann traf Dennis Naujoks doppelt. Die Gäste sahen zweimal Gelb-Rot (75. und 90.).



DJK Adler Riemke -
FC Neuruhrort 0:6 (0:2)

„Natürlich bin ich zufrieden“, freute sich FCN-Coach Harald Kügler, „man darf das Ergebnis in der Höhe aber nicht so ernst nehmen.“ Erfreulich war aus Wattenscheider Sicht jedoch die Dominanz, mit der sie die 90 Minuten hinter sich brachten. „Wir haben heute unsere Grenzen aufgezeigt bekommen“, lautete das wenig überraschende Fazit von Riemkes Trainer, Norbert Sikora, „es hat einfach nichts zusammen gepasst.“



Polizei SV Bochum -
FC Vorwärts Kornharpen 0:1 (0:0)

Im Duell zwischen dem Aufsteiger und dem Absteiger hat letzterer knapp aber verdient gewonnen. Fatih Yetimoglu köpfte zum Sieg ein. Zuvor hatte Daniel Mingeleers Jörg Kostrewas langen Einwurf mit dem Haupt verlängert. „Klar ist es ärgerlich, wenn das Tor so fällt“, haderte PSV-Trainer Jörg Nowaczyk, „aber die Kornis hätten den Sack auch vorher zu machen müssen.“


SV Höntrop -
TuS Kaltehardt 2:0 (0:0)

„Wir hatten in der ersten Hälfte 85 Prozent der Spielanteile, aber haben das Toreschießen vergessen“, bemängelte Höntrops neuer Trainer, Thomas Baron. Zwar trafen im zweiten Durchgang Maurice Balsmeier und Bassam Al Chakif. Trotzdem blieb Baron wenig begeistert von der Torausbeute. Kaltehardts Michael Pludra sah nach 64 Minuten Gelbrot.

TuS Querenburg -
DJK TuS Rotthausen 3:4 (2:1)

In einem spannenden Auftaktspiel zogen die Gastgeber den Kürzeren. „Aufgrund des höheren Engagements der Gegner aber zurecht“, befand Querenburgs Daniel Langefeld. Jörg Daufenbach musste kurz vor der Partie doch noch verletzt passen. Die Bochumer hielten trotzdem bis kurz vor Schluss mit, nach dem dritten Kontertreffer der Gäste in der 81. Minute war der Hausherr aber nieder gerungen.



SC Union Bergen -
Teutonia Schalke 2:1 (1:0)

„Den erwartet starken Gegner“, sah Trainer Thomas Behrendt. Den lauernden Schalkern hätte man allerdings „den Zahn gezogen“, indem man selbst sicher gestanden hätte. Dank zweier Ecken von Dariusz Wosz, die beide zu Toren führten, reichte es zum verdienten 2:1.

Amacspor Dahlhausen -
VfB Westhofen 2:5 (1:3)

„In der ersten Halbzeit waren wir ein bisschen aufgeregt“, so Trainer Aytekin Samast, „ich weiß auch nicht warum.“ Diese Aufregung zeigte sich besonders bei Standards: „Wir haben vier Tore nach Standardsituationen bekommen. Da haben wir gepennt.“ Trotzdem hielten Ex-Profi Willi Landgraf und Bülent Ülker ihr Team im Spiel. Beim Stande von 2:3 traf aber ausgerechnet Landgraf vom Elfmeterpunkt nur den Pfosten. Trotzdem lobte Aytekin seinen Star: „Willi ist gelaufen wie ein junger Gott.“

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