Frauenhandball - Verbandsliga

Riemkes Handballerinnen klettern auf den siebten Platz

Nathalie Sievers (Nr. 2) und ihre Mitspielerinnen von Teutonia Riemke machten gegen Menden viel richtig

Nathalie Sievers (Nr. 2) und ihre Mitspielerinnen von Teutonia Riemke machten gegen Menden viel richtig

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Handballerinnen von Teutonia Riemke klettern in der Verbandsliga weiter nach oben. Gegen die SG Menden gelang der zweite Sieg in Folge.

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Den zweiten Sieg in Folge feierten die Verbandsliga-Handballerinnen des SV Teutonia Riemke und schoben sich mit ihrem nun positiven Punktekonto von 8:6-Zählern auf Platz sieben vor. Gegen die SG Menden Sauerland Wölfe gewannen die Bochumerinnen mit 29:24 (14:11).

„Es war aber eine schwere Geburt“, sagte Riemkes Trainer Mathias Weber. Denn seine Mannschaft erwischte einen guten Start in die Partie und lag dank einer kompakten Abwehr und erfolgreichem Spiel vor allem über die zweite Welle schnell mit 3:0 (3.) und schließlich mit 6:2 (9.) in Führung.

Abschlussquote wird schlechter

Daraufhin erlaubte sich die Teutonia aber einen kleinen Hänger, in dem besonders die Abschlussquote zu wünschen übrig ließ. Das brachte Menden in Spiel, die erst zum 6:5 (11.) aufschlossen, dann zum 8:8 (18.) ausglichen und schließlich sogar mit 9:8 (20.) führten. Das rüttelte die Riemkerinnen aber wieder wach, die sich nun wieder auf ihre anfänglich gezeigten Stärken besannen und sich über schnelle Gegenstöße wieder ein 12:9 (24.) erspielten.

Mit einer Drei-Tore-Führung ging es für die Weber-Sieben schließlich in die Kabine, wo sie sich für den zweiten Durchgang vornahm, noch einmal eine Schüppe drauf zu legen. Das gelang auch. Denn nachdem Menden noch der Treffer zum 14:12 gelang, zog die Weber-Sieben durch effektives Umschaltspiel sowie erfolgreiches Spiel im Positionsangriff auf 20:12 (41.) davon.

Pfizenmaier erzielt zwölf Tore

Großen Anteil hatte daran erneut Dinah Pfizenmaier, die sich mit zwölf Treffern wieder als äußerst wertvoll für die Riemkerinnen präsentierte. Fälschlicher Weise unterlief den Gastgeberinnen zum Ende hin aber noch ein kleiner Fehler: Nele Zänger sah gleich die doppelte Zeitstrafe, so dass sie für vier Minuten auf der Bank Platz nehmen musste. Doch statt zu fünft weiter zu spielen, agierte Riemke die ersten zwei Minuten nur zu viert. Menden ergriff diese Möglichkeit und schloss zum 24:27 (58.).

Doch die Teutonia blieb gelassen und legte in den verbleibenden zwei Minuten zwei Treffer nach und gestattete ihren Gästen keinen mehr. So knapp hätte es am Ende also eigentlich nicht mehr werden müssen, das wusste auch Mathias Weber. Er zog aber vor allem positive Schlüsse aus dem Sieg seines Teams: „Wichtig war, dass wir nun auch zwei Mal hintereinander gewonnen haben, und vor allem auch gegen eine offensive Deckung, teils doppelte Manndeckung, gut agiert haben.“
Riemke: Dietrich, Freitag; Sievers (7), Güntner, Owczarzak (1), Zänger, Schmidtmann, Kogel (1), Brandt (3), Pfizenmaier (12/7), König (1), Bachmann (4)

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