Handball - Verbandsliga

Riemkes Handballerinnen können auf Platz zwei klettern

Dinah Pfizenmaier (l.) spielt mit Teutonia Riemke bei der HSG Schwerte-Westhofen.

Dinah Pfizenmaier (l.) spielt mit Teutonia Riemke bei der HSG Schwerte-Westhofen.

Foto: Rainer Raffalski / FUNKE Foto Services

Bochum.  So gut wie in dieser Spielzeit lief es für Riemkes Handballerinnen lange nicht. Bei einem Sieg gegen Schwerte winkt der Sprung auf Platz zwei.

Es läuft derzeit so gut wie schon lange nicht mehr bei den Verbandsliga-Handballerinnen des SV Teutonia Riemke. Nach drei Spielzeiten, in denen sie immer nur knapp den Klassenerhalt geschafft haben, spielen sie in dieser Saison oben mit. Während das von Trainer Mathias Weber ausgeschriebene Ziel zum Saisonstart noch klar das war, dass seine Mannschaft so schnell wie möglich so viele Punkte sammelt, um nicht in Abstiegsnot zu kommen, konnte er dieses spätestens am letzten Wochenende korrigieren.

Mit 20:8-Punkten auf dem dritten Platz sind sie weit vom Kampf um den Klassenerhalt entfernt. Auch wenn sie bei einem Punkt Rückstand auf den geteilten ersten Platz nun im Aufstiegsrennen mitmischen, ist das neu formulierte Ziel nicht die Oberliga. „Wir nehmen alles mit, was kommt und am Ende werden wir sehen, was dabei rum kommt“, sagt Weber, wohlwissend, dass es durchaus auch der ganz große Coup sein könnte.

Platz zwei ist möglich

Den nächsten Schritt können sie am Sonntag (18 Uhr) bei der HSG Schwerte-Westhofen tun. Sie wollen dort auch ihre Auswärtsbilanz weiter aufpolieren. „Das wird dort nicht einfach, weshalb zwei Punkte echte Bigpoints wären“, so Weber. Aber nicht nur deshalb wären die Punkte richtig viel wert. Bereits am Samstag treffen die punktgleichen Tabellenführer aus Coesfeld und Kinderhaus aufeinander, so dass ein Sieg in diesem Spiel bei einem Riemker Erfolg sogar Platz zwei für die Riemkerinnen bedeuten würde.

Damit sie zumindest ihren Beitrag für diese mögliche Tabellensituation leisten können, sind sie gegen Schwerte besonders in der Abwehr gefordert. Mit Katharina Petri hat Schwerte nicht nur eine starke und treffsichere Linksaußenspielerin, sondern mit Sissy Alissa auch eine erfahrene Rückraumakteurin sowie mit Rückkehrerin Sally Unger auch eine junge dynamische Rückraumspielerin. Sie stellte ihr Können zuletzt in der Oberliga unter Beweis. Im Zusammenspiel mit Kreisläuferin Cynthia Hengstenberg ist besonders der Schwerter Angriff sehr gefährlich.

„Deshalb müssen wir hinten stabil und nicht zu passiv stehen“, sagt Weber. Für das eigene Angriffsspiel fordert er, dass vor allem die zweite und dritte Welle wieder mehr ausgespielt wird, da Halbherzigkeit, wie am vergangenen Wochenende, gegen Schwerte nicht zum Erfolg führen werde. Immerhin steht dem Vorhaben personell nichts im Weg. Nathalie Sievers, Dinah Pfizenmaier und Helena Engstfeld sind wieder mit dabei, dafür fehlen Nina Hoffmann und Leonie Heinermann.

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