Handball - Verbandsliga

Riemkes Handballerinnen sind gegen Menden extrem gefordert

Die Handballerinnen von Teutonia Riemke wollen auch gegen Menden gewinnen.

Die Handballerinnen von Teutonia Riemke wollen auch gegen Menden gewinnen.

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Handballerinnen von Teutonia Riemke haben die Chance, das Punktekonto positiv zu gestalten. Die nächste Aufgabe aber kann sehr schwer werden.

Nach dem 26:18-Sieg über den VfL Brambauer haben die Verbandsliga-Handballerinnen des SV Teutonia Riemke 6:6-Punkte auf ihrem Konto. Daraus würden sie am nächsten Spieltag gerne ein positives 8:6-Konto machen. Als nächstes empfangen die Bochumerinnen die SG Menden Sauerland Wölfe in der Heinrich-Böll-Halle (Sa., 19.15 Uhr).

„Eine sehr junge Truppe, die vor allem, wenn sie einen guten Tag haben, eine Herausforderung darstellen wird“, sagt Riemkes Trainer Mathias Weber vor dem Aufeinandertreffen mit dem freiwillig aus der Oberliga abgestiegenen Team. Nach zuletzt Dritt- und Oberligazeiten in Menden, sind von den damaligen Spielerinnen kaum noch welche in der jetzigen Mannschaft zu finden. Stattdessen setzt man bei den Wölfen nun auf die selbst ausgebildeten Jugendspielerinnen.

Punkte aberkannt

„Und die sind technisch gut ausgebildet“, sagt Weber und fügt hinzu, „dass dafür aber nur vereinzelt Erfahrung vorhanden ist.“ Mit 2:12-Punkten steht Menden auf dem Drittletzten Tabellenplatz, besiegte aber Tabellenführer Lüner SV im vorletzten Spiel mit 31:30. Die Punkte bekamen die Sauerländerinnen aber aufgrund einer vergessenen Spieleintragung wieder aberkannt.

„Das zeigt aber vor allem, dass Menden nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist“, sagt. Im Grunde schaut er aber vorrangig auf die eigene Leistung seiner Mannschaft. Und da sah er im letzten Spiel schon einmal eine gute Grundlage, wenn auch an bestimmten Punkten mit Luft nach oben. „Noch robuster in der Abwehr, noch mehr über die zweite Welle und vor allem mehr Effizienz im Torabschluss“, wünscht sich Weber von seinen Riemkerinnen am Samstag gegen Menden. Bis auf Denise Grzegorczyk können alle Teutoninnen dabei mitwirken.

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