Fußball - 2. Bundesliga

Robin Dutts Wutrede nach Gelber Karte

Da ist es passiert. Dingert zeigt Dutt Gelb.

Da ist es passiert. Dingert zeigt Dutt Gelb.

Foto: Martin Rose / Bongarts/Getty Images

Hamburg.  Schiedsrichter Dingert zeigt Bochums Trainer Gelb. Dutt äußert nach dem Spiel gegen den HSV deutlich seine Meinung: „Nicht mehr mein Sport“

Nach dem Schlusspfiff kochten die Emotionen noch einmal hoch. Mittendrin: VfL-Trainer Robin Dutt. Schiedsrichter Christian Dingert hatte abgepfiffen, als Anthony Losilla noch einen letzten Schuss-Versuch unternehmen wollte, zuvor gab es ein vermeintlich gefährliches Spiel an Ganvoula.

Nach der Beschwerde des emotional aufgewühlten Dutt zeigte der Schiedsrichter dem VfL-Trainer die Gelbe Karte. Und der ließ auf der Pressekonferenz mächtig Dampf ab, nachdem er dem HSV zu einem „verdienten Sieg“ gratuliert und seiner Mannschaft aufgrund ihrer lange Zeit ordentlichen Organisation und Defensivarbeit dennoch „ein Lob“ ausgesprochen hatte.

„Das ist nicht mehr mein Sport“

„Ich bin seit über 20 Jahren Trainer, ich bin noch nie auf die Tribüne geflogen“, sagte Dutt. „Der Schiedsrichter hat auch ein gutes Spiel gemacht. Die Situation war emotional aufgeladen. Wenn ich ihn dann ganz normal zur Rede stelle und der Schiedsrichter antwortet mir mit einem Grinsen im Gesicht: Ich kann ja auch mal einen Fehler machen... Daraufhin hab ich gesagt, das kann doch nicht ihr Ernst sein, Herr Dingert. Und dann bekommst du die Gelbe Karte unter die Nase gehalten. Das fühlt sich scheiße an. Das ist nicht mehr mein Sport. Da verliere ich den Respekt vor der Autorität.“ Dutt betonte zum Abschluss: „Wir haben deshalb nicht verloren.“

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