Fußball Westfalenliga

Roussel Ngankam und Yamamoto Hiruma stehen vor ihrem Debüt

Christoph van der Heusen beim Sieg gegen Hassel.

Christoph van der Heusen beim Sieg gegen Hassel.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Die beiden Neuzugänge der DJK TuS Hordel sind gegen den FC Iserlohn spielberechtigt. Ansonsten gibt es viele Fragezeichen

Die DJK TuS Hordel ist perfekt in die Saison gestartet, hat ein starkes Spiel gegen Hassel mit zwei Toren in den letzten Minuten und den ersten drei Punkten gekrönt. Vor dem Auswärtsspiel beim FC Iserlohn am Sonntag (15 Uhr) ist das Selbstbewusstsein groß. Doch Trainer Holger Wortmann warnt vor übertriebener Euphorie.

Nicht alles Gold, was glänzt

„Wir wissen das Spiel einzuordnen und werden den Sieg nicht überbewerten. Es gab auch einige Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben. Wir waren bei unseren Chancen zu nachlässig und haben uns in der Defensive Flüchtigkeitsfehler erlaubt“, sagt Wortmann: „Bis wir uns als Mannschaft richtig eingespielt haben, wird es noch dauern. Es wird auch mal Rückschläge geben.“

Trotzdem fahren die Hordeler freilich mit dem Ziel nach Iserlohn, die Punkte mit nach Bochum zu nehmen. Der FCI hat einen ähnlich großen Umbruch wie die DJK hinter sich und ist noch ein unbeschriebenes Blatt. Die Sauerländer starten gegen Hordel in die Saison, am ersten Spieltag hatten sie spielfrei.

„Duell auf Augenhöhe“

„Sie haben ein starkes Team und könnten eine gute Rolle in der Liga spielen. Das wird ein schwieriges Spiel für uns. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe“, so Wortmann, der den Schwung aus der ersten Partie gegen Hassel mitnehmen will: „Natürlich wollen wir an den Sieg anknüpfen. Wir haben gezeigt, dass wir bis zur 90. Minute hohes Tempo gehen können. Das wird auch diesmal wieder nötig sein.“

Der Trainer kann am Sonntag mit Roussel Ngankam und Yamamoto Hiruma auf zwei neue Spieler bauen. „Die beiden wollte ich unbedingt haben. Sie werden uns helfen“, glaubt Wortmann. Ansonsten ist die Personallage weiterhin angespannt, hinter einigen Spielern steht ein dickes Fragezeichen, Danny Tottmann fällt auf jeden Fall aus.

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