Fußball - Kreisliga A

Schweres Auftaktspiel für Spitzenreiter Union Bergen

Markus Deutsch, Trainer des SC Union Bergen, warnt vor Arminia Bochum, dem ersten Gegner des Jahres.

Markus Deutsch, Trainer des SC Union Bergen, warnt vor Arminia Bochum, dem ersten Gegner des Jahres.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Bochum.  Auch in der Fußball-Kreisliga A rollt der Ball wieder. Zum Start in die zweite Saisonhälfte hat Spitzenreiter Union Bergen ein schweres Spiel.

Union Bergen – Arminia Bochum (Samstag, 17.30 Uhr). Wenn Union Bergen auf Arminia Bochum trifft, erwartet Markus Deutsch ein Spiel auf Augenhöhe. Der Trainer des Spitzenreiters Union Bergen schlägt vor dem ersten Spieltag des neuen Jahres überraschend leise Töne an: „Die Ziele, die wir uns für die Vorrunde gesteckt hatten, haben wir nicht erfüllt. Unsere Testspiele waren nicht gut, was sich auch in den Ergebnissen widergespiegelt hat. Ich hatte gehofft, dass wir schon etwas weiter wären.“

Zu viel Bedeutung wolle er den enttäuschenden Ergebnissen angesichts der vielen Ausfälle in der Vorbereitung allerdings nicht beimessen: „Die Vorbereitung ist abgehakt, jetzt ist es wichtig, dass wir gegen Arminia mit der richtigen Einstellung auf den Platz gehen.“

Deutsch erwartet ausgeglichenes Spiel

Das Hinspiel hatte Bergen mit 2:0 für sich entschieden. Aktuell trennen die Kontrahenten acht Punkte. Die Arminia belegt den fünften Tabellenplatz, liegt aber in unmittelbarer Schlagdistanz zu den Teams aus Hiltrop und Grumme. Und das, obwohl das Team um Trainer Mike Röslert bislang kein Duell gegen die Topteams der Liga für sich entscheiden konnte. Gegen Eppendorf verloren die Arminen vor der Winterpause mit 0:6.

„Wir dürfen uns von diesen Ergebnissen nicht blenden lassen. Gegen Arminia waren es bislang immer enge Spiele, von daher erwarte ich auch dieses Mal ein Duell auf Augenhöhe, in dem es auf unseren Kampfgeist ankommen wird“, warnt Deutsch. Sein Entschluss, den Verein im Sommer zu verlassen soll dann keine Rolle mehr spielen: „Die Mannschaft hat auf die Nachricht zwar mitunter überrascht reagiert, aber es ist gut, dass es jetzt ausgesprochen ist und ich hoffe natürlich, dass das keine Auswirkungen auf die Leistung haben wird.“

SV Höntrop – DJK Wattenscheid II (Sonntag, 15 Uhr). Für die Reserve der DJK Wattenscheid startet am Sonntag mit dem Spiel beim SV Höntrop die Mission Klassenerhalt. Nach 17 Spieltagen liegt die Wattenscheid auf Rang 14. Nur das um drei Tore bessere Torverhältnis trennt das Team von Trainer Martin Sonntag vom ersten Abstiegsplatz, den derzeit Germania Bochum belegt.

„Wir haben uns für jedes der verbleibenden Spiele bis zum Saisonende vorgenommen zu punkten, egal ob es gegen den Tabellenführer, das Schlusslicht oder den SV Höntrop geht“, sagt Sonntag kämpferisch. „Wir müssen uns gedanklich vom Druck lösen.“

Die Ursache für die schwache Hinrunde liegt seiner Ansicht nach nicht in der Qualität seines Teams, sondern in den Köpfen der Spieler: „Wir müssen absolut fokussiert und konzentriert in jedes Spiel gehen und uns gedanklich vom Druck unserer aktuellen Situation lösen, um unsere vorhandenen Qualitäten auch auf den Platz zu bringen.“ Dieser Druck sei auch in der Vorbereitung und bei den Hallenmeisterschaften zu spüren gewesen.

Was ihn positiv stimmt, ist der neu entfachte Wille seiner Mannschaft: „Ich habe trotz allem auch gespürt, dass ein Ruck durch das Team gegangen ist, alles für den Klassenerhalt zu tun. Das gilt es nun am Sonntag im ersten Pflichtspiel in diesem Jahr beim SV Höntrop unter Beweis zu stellen.“

Im Hinspiel war dies den Wattenscheidern bereits einmal gelungen. Damals hatte DJK einen 0:2-Rückstand in der Schlussviertelstunde noch in ein 2:2 umgewandelt und sich damit den ersten Punktgewinn der Saison gesichert.

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