Basketball - 2. Liga ProB

Sparkassen-Stars verlieren deutlich zum Ligastart in Bernau

Zach Haney (r.) war bester Angreifer der VfL Sparkassen-Stars Bochum bei der Partie bei Lok Bernau.

Zach Haney (r.) war bester Angreifer der VfL Sparkassen-Stars Bochum bei der Partie bei Lok Bernau.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum.  Mit einer klaren Niederlage sind die Basketballer der VfL Sparkassen-Stars Bochum in die 2. Liga ProB gestartet. Bei Lok Bernau gab es ein 59:91.

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Die weiteste Auswärtsfahrt haben die Basketballer der VfL Sparkassen-Stars Bochum hinter sich. Das ist noch das Beste nach dem ersten Spieltag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB für das Team von Trainer Felix Banobre. Bei Lok Bernau verloren die Bochumer mit 59:91 (25:42). Die fünfeinhalb stündige Rückfahrt war keine Vergnügungstour.

„Bernau war zu stark“, sagte Banobre zum erstren Auftritt seines Teams. „Wir wussten, dass wir keine Sekunde nachlassen dürfen. Das ist uns aber nicht lange genug gelungen.“ Nur das erste Viertel gestalteten die Bochumer ausgeglichen. 17:17 stand es da und viel hätte nicht gefehlt, die Bochumer wären sogar mit einer Führung zum ersten Viertelpause vom Feld gegangen. Ein letzter Drei-Punkt-Versuch der Bernauer aber fand ins Ziel.

Die letzte Konzentration fehlt

„Im zweiten Viertel hat uns dann die letzte Konzentration gefehlt“, sagte Banobre. „Unsere Rotation, also der Wechsel der Spieler, hat auch nicht mehr funktioniert. Und gegen das Spiel der Bernauer unter den Körben hatten wir auch nicht die richtigen Antworten.“ Mit 8:25 ging Viertel klar verloren und damit auch schon das gesamte Spiel. Von diesem klaren Rückstand erholten sich die Bochumer nicht mehr.“

Da half es auch nicht, dass Bochums US-Amerikaner Zack Haney zuverlässig lieferte. Er traf, er blockte, er war der mit Abstand effektivste Bochumer. Am Ende brachte er es auf 20 Punkte, also ein Drittel der Bochumer Punkte, und zehn Rebounds. „Er war richtig stark“, sagte Banobre. „Er war unglaublich.“ Aber ein starker Spieler reichte gegen Bernau nicht aus.

Niederlage als Weckruf

„Ich hoffe“, sagte Banobre, „dass das Spiel ein Weckruf für uns war. Im ersten Heimspiel gegen den SC Rist Wedel müssen wir wacher und besser sein.“ Dass der Trainer und einige Spieler in der vergangenen Saison bei Rist Wedel unter Vertrag standen, könnte bei der Konzentration auf das Spiel durchaus helfen.

Bochum: Bilski, Gebhardt (6), Neusel, Behr (9), Wendeler (7), Bungart, Bals (3), Lang, Blessing (8/1 Dreier), Haney (20/1)
Viertel: 17:17, 25:8, 31:15, 18:19

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