Jugendtennis

TC Grün-Weiß Bochum stellt die meisten Stadtmeister

Jolina Maß vom TC Grün-Weiß Bochum setzte sich bei der U18 durch.

Jolina Maß vom TC Grün-Weiß Bochum setzte sich bei der U18 durch.

Foto: Verein

Bochum.  Mehr Nachwuchs-Spieler als zuletzt haben an den Jugend-Stadtmeisterschaften im Tennis teilgenommen. Die meisten spielen beim Gastgeber TC Rechen.

Elf Tage lang ging es hoch her auf der Anlage des TC Rechen Bochum, die Zuschauer sahen viele spannende Matches bei den Stadtmeisterschaften der Tennis-Jugend. Und den Turnierorganisatoren Michael Wüst und Stefan Schneider war die Erleichterung nach dem letzten Matchball anzumerken: Der angekündigte Regen setzte erst eine Stunde nach der letzten Partie ein.

156 Kinder und Jugendliche nehmen teil

Am finalen Wochenende füllte sich die Anlage schnell. Neben den Finals um die Stadtmeistertitel standen die Gruppenspiele der U8- und U10-Konkurrenzen auf dem Plan. Die Jüngsten, die ihre Matches auf kleinen und mittelgroßen Plätzen bestritten, griffen erst am Wochenende zum Schläger. Über elf Turniertage verteilt, nutzten 156 Kinder und Jugendliche die Veranstaltung, um erste Erfahrungen im Turnierbetrieb zu sammeln. Dabei stellte der TC Rechen als ausrichtender Verein die meisten Spielerinnen und Spieler.

Michael Wüst, der Vorsitzende des TC Rechen, freute sich über die hohen Teilnehmerzahlen. „In diesem Jahr hatten wir 53 Kinder und Jugendliche mehr, die mitgespielt haben.“ 2018 zählten die Veranstalter nur 103 Meldungen.

TC Rechen meldete die meisten Teilnehmer

Mit 25 Teilnehmern machte sich die große Jugendabteilung des TC Rechen in den Meldelisten bemerkbar. „Für diejenigen, die aus unserem Verein kommen, war es ein besonderes Erlebnis, dass die Jugendstadtmeisterschaften auf der heimischen Anlage ausgetragen wurden“, meinte Wüst. Der TC Grün-Weiß Bochum stellte sich mit sechs Titelträgern in den Hauptfeldern als erfolgreichster Verein heraus.

Den Veranstaltern war es zudem wichtig, zusätzlich zu den Hauptrunden nach Möglichkeit in jeder Konkurrenz eine Nebenrunde anzubieten. „Jeder Teilnehmer sollte mindestens zwei Spiele machen können. Denn der Spaß steht vor allem bei den Jüngeren im Vordergrund“, erklärte Wüst.

Besondere Bedeutung für die Entwicklung der Talente

Er sprach den Stadtmeisterschaften aber auch eine besondere Bedeutung für die Entwicklung von Talenten zu. „Gerade für die Jüngeren waren die Stadtmeisterschaften das erste Turnier, bei dem sie mitgespielt haben. Deshalb haben sich auch überwiegend die erfahreneren Spielerinnen und Spieler in den Endspielen durchgesetzt. Trotzdem ist so eine Veranstaltung für viele Kinder und Jugendliche der Einstieg in den Wettkampfsport.“

Wo die Stadtmeisterschaften im kommenden Jahr stattfinden, ist indes noch nicht sicher. Bislang wechselten sich der TC Rechen und der TC Südpark ab. Die Organisation teilen sich weiterhin beide Klubs. Wüst merkte aber an, dass „die Bereitschaft bei vielen Bochumer Vereinen fehlt, ein solches Turnier auszurichten.“ Für ihn steht aber fest: „Wir machen auf jeden Fall weiter, damit auch im kommenden Jahr Jugendstadtmeisterschaften ausgetragen werden können.“

Die Sieger der Hauptrunden

Junioren: Leonard Pozo y Tamayo (U8, TC Grün-Weiß Bochum), Florian Vogt (U10, TC Grün-Weiß Bochum), Hennes Prager (U12, TC Rechen Bochum), Ben Beyer (U14, TC Rot-Weiß Stiepel), Jonah Heckmann (U16, TC Rot-Weiß Bochum-Werne), Mauritz Seitz (U18, TC Grün-Weiß Bochum)

Juniorinnen: Lilli Laska (U8, TC Grün-Weiß Bochum), Megan Latifaj (U10, Tennis-Gemeinschaft Bochum 1949), Aleya Sariboga (U12, TC Grün-Weiß Bochum), Johanna Landwehr (U14, TC Parkhaus Wanne-Eickel), Jolina Maß (U18, TC Grün-Weiß Bochum)

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