Tennis – Ruhr-Lippe-Liga

TG Bochum 49 schlägt die TG Friederika im Derby deutlich

Jennifer Swajkowski gewann mit der TG Bochum 49 in der Ruhr-Lippe-Liga gegen die TG Friederika.

Jennifer Swajkowski gewann mit der TG Bochum 49 in der Ruhr-Lippe-Liga gegen die TG Friederika.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum.  Im Derby mit der TG Friederika behielt das Frauenteam der TG Bochum 49 mit 5:1 die Oberhand. Der Derbysieg könnte den Klassenerhalt entscheiden.

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Jennifer Swajkowski, Kapitänin der TG Bochum 49, hatte schon vor der Partie in der Ruhr-Lippe-Liga gegen die TG Friederika darauf hingewiesen, dass das Duell zwischen den beiden Bochumer Mannschaften der erste Gradmesser der Saison sein würde. Umso glücklicher war sie nach dem souveränen 5:1-Sieg ihres Teams

„Wir sind sehr zufrieden. Und mit Blick auf die kommenden Aufgaben kann dieser gewonnene Spieltag noch sehr wichtig werden“, sagte Swajkowski. Die TG Bochum 49 steht nun vorläufig an der Tabellenspitze. Der als Ziel ausgegebene Klassenerhalt rückt damit ebenfalls ein Stück näher.

Kreyenbrink verspricht: „Jede Spielerin wird ihre Einsatzzeit bekommen“

Bis auf das Einzel zwischen Laura Leo und Julia Kreyenbrink verlief der Spieltag einseitig – wohl auch, weil die TG Friederika nicht in Bestbesetzung antreten konnte. „Das hatte terminliche Gründe. Allerdings werden wir über den Winter auch rotieren, damit jede Spielerin ihre Einsatzzeit bekommt“, sagte Kreyenbrink und richtete den Blick bereits nach vorne.

Nach einem verlorenen ersten Satz sicherte sie der Friederika im Match-Tiebreak den einzigen Punkt. Michelle Wegener, Jennifer Bajorat und Jennifer Swajkowski entschieden die übrigen drei Einzel für die TG 49. Auch beide Doppel gingen an die Gastgeberinnen.

„Klar, der Sieg hätte uns sehr gutgetan, da die anderen Teams auch sehr stark sind. Für uns war jedoch nicht viel zu holen. Die Gastgeberinnen waren klar besser“, sagte Kreyenbrink und zeigte sich als faire Verliererin.

Derby-Atmosphäre sorgt für Spaß bei den Spielerinnen

Fair und freundschaftlich ging es auch abseits des Tennisplatzes zu. Viele Zuschauer sorgten während der Matches für eine angemessene Derby-Atmosphäre. „Es war gut besucht und mit den Familien und Freunden auch einiges an Anhang da. Das hat besonders Spaß gemacht“, sagte Swajkowski.
Die Spiele im Überblick: Laura Leo – Julia Kreyenbrink: 6:3, 4:6, 8:10; Michelle Wegener – Lynn Schulze Scholle: 6:1, 6:1; Jennifer Bajorat – Pascaline Javis: 6:0, 6:1; Jennifer Swajkowski – Kim Papenheim: 6:2, 6:2; Leo/Wegener – Kreyenbrink/Schulze Scholle: 6:2, 6:2; Bajorat/Swajkowski – Javis/Papenheim: Aufgabe Javis/Papenheim.

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