Fußball Bezirksliga

Wattenscheid 08 demontiert Adler, Linden bezwingt Günnigfeld

Maximilian Gruchot (r.) gewann mit Linden gegen Günnigfeld mit 3:1.

Maximilian Gruchot (r.) gewann mit Linden gegen Günnigfeld mit 3:1.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Der FC Altenbochum marschiert in der Fußball-Bezirksliga weiter. Einen Kantersieg feierte SW Wattenscheid 08, auch Linden jubelte.

CSV SF Bochum-Linden - VfB Günnigfeld 3:1 (1:1). „Das war heute ein sehr umkämpftes und offenes Spiel. Der frühe Rückstand war natürlich sehr ärgerlich“, berichtete CSV-Coach Nico Brüggemann, dessen Team bereits nach zwei Minuten mit 0:1 zurück lag.

Die Reaktion der Lindener ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Frederick Wiebel erzielte den Ausgleich und nur wenig später traf sein Bruder Nikolas zum 2:1. „Die ersten 20 Minuten waren wir gut im Spiel. Wir haben dann leider ein bisschen zu viel mit langen Bällen operiert“, so VfB-Trainer Dino Degenhardt. Zwar gab sich sein Team auch nach einem weiteren Gegentreffer nicht auf und hatte nun deutlich mehr Ballbesitz als der CSV, der Anschlusstreffer sollte dem VfB jedoch nicht mehr gelingen.

„Wir hatten uns viel vorgenommen und sind jetzt natürlich alle ein wenig enttäuscht“, resümierte Degenhardt folgerichtig.

Tore: 0:1 Meinert (2.), 1:1 F. Wiebel (23.), 2:1 N. Wiebel (38.), 3:1 Lennertz (58.)

SW Wattenscheid - DJK Adler Riemke 5:0 (2:0)

Wattenscheid feiert 5:0-Kantersieg. „Wir waren von der ersten Minute an gut im Spiel und haben uns sehr schnell die ersten Möglichkeiten erspielt“, sagte 08-Coach Christian Möller. Sein Team agierte sehr zielstrebig, kombinierte gekonnt und lag dank der Treffer von David Schroven bereits nach 12 Minuten mit 2:0 in Front.

„Anfangs hatten wir noch ein bisschen Probleme mit dem hohen Tempo. Die ersten beiden Gegentore sind leider durch zwei dicke Abwehrfehler von uns entstanden“, sagte Adler-Trainer Roger Dorny, dessen Team dann jedoch deutlich besser in die Partie fand. Riemke setzte Wattenscheid nun früher unter Druck und agierte ohne Angst - lediglich im Abschluss blieben die Adler ungefährlich.

„Nach dem 0:3 sind dann leider die Köpfe runtergegangen. Wir sind einfach noch nicht bereit für solche Gegner“, so Dorny. Wattenscheid legte noch zwei Treffer nach und verwaltetet in der Folge gekonnt: 5:0.

Tore: 1:0/2:0 D. Schroven (6./12.), 2:0/3:0 Cece (48./58.), 5:0 Tegtmeier (54.)

CF Kurdistan - TuS Harpen 1:2 (1:2)

Dritte Pleite für Aufsteiger Kurdistan. „Sehr enttäuschend. Diese Niederlage war absolut unnötig“, sagte der Sportliche Leiter des CF, Cengiz Türker. Zwar hatte seine Mannschaft von Beginn an mehr Spielanteile, gerade im Abschluss präsentierte sich Harpen jedoch zielsicherer: Marco Vogl und Torben Hirsemann brachten ihr Team mit 2:0 in Front. In der Folge gelang Kurdistan zwar der Anschluss, ein weiterer, erfolgreicher Abschluss blieb den Gastgebern jedoch verwehrt.

„Wir sind heute sehr viel gerannt und haben leidenschaftlich verteidigt“, sagte Harpens Trainer Ingo Bredenbröcker.

Tore: 0:1 Vogl (12.), 0:2 Hirsemann (38.), 1:2 Hamadi (42.)

FC Altenbochum - TuS Kaltehardt 2:0 (0:0)

Altenbochum marschiert weiter: Dritter Sieg im dritten Spiel - damit steht der FCA weiterhin punktgleich mit Spitzenreiter Welper auf dem zweiten Tabellenplatz. Lediglich die Tordifferenz der Hattinger ist ein wenig besser als die des FCA (Welper 6/ FCA 4).

„Das war ein verdienter Sieg von meinen Jungs. Kaltehardt hat es uns aber nicht einfach gemacht“, berichtete Altenbochums Trainer Frank Rinklake. Zwar hatte sein Team bereits nach knapp einer Minute die erste Torchance - in der Folge scheiterte der FCA jedoch immer wieder an der stark stehenden Defensive der Gäste. „Wir hatten im ersten Durchgang zwei große Torchancen. Leider waren wir im Abschluss aber nicht konsequent genug. Das war trotzdem ein starkes Auswärtsspiel von uns“, berichtete Kaltehardts Trainer Carsten Droll.

Nach der Pause erlaubte sich sein Team schließlich eine kleine Schwächephase, die Altenbochum geschickt ausnutzen konnte: Marco Polk und Till Reinmöller brachten ihr Team mit 2:0 in Front. „Das 1:0 war der Dosenöffner. Danach lief es deutlich besser für uns“, sagte Rinklake.

Tore: 1:0 Polk (52.), 2:0 Reinmöller (54.)

SG Herne 70 - SC Weitmar 45 3:2 (1:2)

„Das war eine unfassbare Niederlage. Wir haben es leider wieder verpasst, den Sack zuzumachen“, sagte Weitmars Trainer Axel Sundermann. Sein Team kam zwar nicht gut in die Partie, war jedoch spätestens nach dem Gegentreffer das tonangebende Team. Steven Murru und Timo Wnuk sorgten für die Wende. „Dann hatten wir etliche Chancen, haben aber leider alle vergeben“, so Sundermann. Herne gelang schließlich der Ausgleich und mit dem Schlusspfiff der Siegtreffer: 3:2.

Tore: 0:1 (27.), 1:1 Murru (36.), 1:2 T. Wnuk (40.), 2:2 (66.), 3:2 (90.)

SV Phönix Bochum - SF Wanne 2:0 (0:0)

„Das war von beiden Mannschaften ein richtig gutes Spiel. Bei uns ist gerade eine sehr ausgelassene Stimmung“, sagte Phönix-Coach Maximilian Wagener. Die Partie begann ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Herne. „Adrian Brödner hat sehr stark pariert und einige Chancen von denen vereitelt“, so Wagener. Nach der Pause agierten die Gastgeber nun weniger mit langen Bällen, kombinierten gekonnt und belohnten sich schließlich mit zwei Treffern.

Tore: 1:0 Seifert (61.), 2:0 D. Wnuk (85.)

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