Fußball - Bezirksliga

Wattenscheid 08 empfängt Herne mit breiter Brust

Ingo Bredenbröcker, Trainer des TuS Harpen.

Ingo Bredenbröcker, Trainer des TuS Harpen.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Bochum.  Phönix trauert um verstorbenen Norbert Werdelmann, Harpen hofft auf Punkte beim Spitzenreiter und Linden spielt wieder mit Hinz und Schettler.

In der Fußball-Bezirksliga Staffel 10 steht der zehnte Spieltag an. Ein besonders schwieriges Spiel erwartet dabei den TuS Harpen.
SW Wattenscheid 08 (4./17) – SG Herne 70 (12./9). „Wir dürfen Herne auf keinen Fall unterschätzen. Dennoch sollten wir von Beginn an zeigen, wer der Herr im Haus ist“, so die klare Ansage von Wattenscheids Trainer Christian Möller, dessen Team inzwischen seit drei Spielen in Folge ungeschlagen ist. Verzichten müssen die Gastgeber auf Marc Pape und Maurice Stiller (beide verletzt).
SV Bommern (14./7) – CSV SF Bochum-Linden (3./18). „Wenn man sich die Ergebnisse von denen anguckt, dann sieht man, dass Bommern in bisher keinem Spiel deutlich unterlegen war. Wir werden an unsere Leistungsgrenze gehen müssen“, sagt CSV-Trainer Nico Brüggemann. Zwar kann er wieder auf Henri Schettler und Lars Hinz zurückgreifen, Robin Stetzka (erkrankt) wird indes pausieren müssen. Julian Methling und Nick Neuber sind zwar wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz für beide kommt gegen Bommern jedoch noch nicht in Frage.
DJK Adler Riemke (15./6) – VfB Günnigfeld (11./9). „Die Jungs haben gegen Harpen ein Bombenspiel gezeigt. Daran müssen wir anknüpfen“, sagt Adler-Coach Roger Dorny, dessen Team nun bereits seit fünf Spielen in Folge keinen Sieg mehr einfahren konnte. Neben den Langzeitverletzten muss Dorny auch auf Jan-Philipp Schlauß und Timo Hoffmann verzichten.„Wir müssen auf jeden Fall dreifach punkten, um nicht ganz unten reinzurutschen. Wichtig wird sein, dass wir besonders in der Anfangsphase hellwach sind“, so der Trainer des VfB, Dino Degenhardt. Neben Fabio Battaglia (Adduktorenprobleme) müssen die Gäste auch auf ihren Kapitän Marvin Missun verzichten (erkrankt).
SC Weitmar 45 (8./12) – TuS Hattingen (13./8). Für Weitmar verliefen die vergangenen Wochen recht positiv: Nach dem schleppenden Saisonauftakt ist Weitmar nun bereits seit drei Spielen in Folge ungeschlagen. Die letzten beiden Partien konnte der SC45 sogar für sich entscheiden. „Hattingen war immer ein unbequemer Gegner für uns. Wir brauchen deshalb auch wieder eine sehr gute Einstellung“, so SC-Coach Axel Sundermann. Neben Ridvan Avci (gesperrt) muss Sundermann auch auf Juilian Przybylak (verletzt) verzichten. Hinter den Einsätzen von Pascal Körber, Sefa Yazar, Malik Witt und Eric Scharpenberg (alle angeschlagen) steht indes noch ein Fragezeichen.
SV Phönix Bochum (7./13) – CF Kurdistan (9./11). Beim SV Phönix fällt es wegen des Todes des langjährigen Vdereinsvorsitzenden Norbert Werdelmann verständlicherweise allen sehr schwer, wieder zum täglichen Geschäft zurückzukehren. „Der Tod von Norbert hat uns alle sehr tief getroffen. Jeder im Verein hat ihm eine Menge zu Verdanken. Wir müssen jetzt aber dennoch weitermachen und können den Betrieb nicht einstellen“, sagt Phönix-Coach Maximilian Wagener. Gegen Kurdistan muss sein Team auf Philipp Härtel (Knieprobleme) verzichten, Robin Neppert ist indes wieder einsatzbereit.„Nach dem Punktgewinn in Heven sind alle sehr motiviert. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, so der Sportliche Leiter des CF, Cengiz Türker. Bis auf Mohamad Hosin (gesperrt) kann sein Team aus dem Vollen schöpfen.
TuS Heven (6./17) – FC Altenbochum (2./19). „Für uns alle ist der Vorbericht zum Spiel absolut unwichtig. Wir möchten hiermit unsere Trauer um den verstorbenen Fußballfunktionär Norbert Werdelmann ausdrücken. Unser Beileid geht an seine Familie und an alle, die ihm nahe standen“, so der Sportliche Leiter des FC Atenbochum, Marcus Ritter.
SF Wanne (10./10) – TuS Kaltehardt (16./5). „Wanne ist ein sehr unangenehmer Gegner. Die haben viele junge, talentierte Spieler in ihren Reihen“, so Kaltehardts Trainer Carsten Droll, dessen Team zuletzt zwar eine deutliche Pleite gegen Welper einstecken musste. Klaus Andoh und Dustin Immich, die beide in der Vorwoche passen mussten, stehen nun wieder zur Verfügung.
SG Welper (1./25) – TuS Harpen (5./17). „Zuletzt war unser Training wieder viel besser. Es waren deutlich mehr Spieler da als noch zuletzt. Zwar ist das Spiel gegen Welper für uns eigentlich nur ein Zubrot, wir fahren aber definitiv mit dem Willen dorthin, auch etwas mitzunehmen“, erklärt Harpens Trainer Ingo Bredenbröcker. Zwar kann Gianluca Raimondo wieder ins Geschehen eingreifen, Marco Jankowski indes muss beim Spitzenreiter pausieren. Er ist gesperrt. „Wir möchten der Familie von Norbert Werdelmann hiermit unser herzliches Beileid ausdrücken“, so Bredenbröcker.

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