Leichtathletik

Wattenscheider Marius Probst ist Deutscher Hochschulmeister

Marius Probst (l.) hat das Rennen in Köln bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften gewonnen.

Marius Probst (l.) hat das Rennen in Köln bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften gewonnen.

Foto: Wolfgang Birkenstock

Wattenscheid/Köln.   Wo immer Marius Probst vom TV Wattenscheid startet, zeigt er starke Leistungen. So auch bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften.

Marius Probst ist offensichtlich in einer sehr guten Frühform. Der Mittelstreckenläufer des TV Wattenscheid 01 darf sich nun auch Deutscher Hochschulmeister nennen. Und das noch nicht einmal auf seiner Spezialstrecke. Probst gewann bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Köln über die 800 Meter. Bemerkenswert: Schon in den letzten Tagen hatte Probst bei allen Starts geglänzt.

Auch Finn Merten überzeugt über 5000 Meter

Die zwei Stadionrunden in Köln absolvierte der Wattenscheider, der an der TU Dortmund studiert, in flotten 1:49,55 Minuten. Der angehende Grundschullehrer ließ auch seinen Vereins- und Trainingskollegen Finn Merten hinter sich, der in 1:55,34 Siebter wurde. Auch Jonathan Dahlke darf sich Deutscher Hochschulmeister nennen. Der junge Wattenscheider Langstreckenläufer gewann das 5000 Meter-Rennen. Seine Zeit: 14:43,57 Minuten.

Amanal Petros verfehlt sein Ziel in Stockholm klar

Nicht ganz so toll lief es für Langstreckler Amanal Petros, der beim Diamond League Meeting in Stockholm über die 10.000 Meter dabei war. Das Ziel der Reise: der Angriff auf die WM-Norm über diese Strecke. Die liegt bei 27:40,00 Minuten. Nur wurde nichts draus: Amanal wurde Achtzehnter und verpasste die angepeilte Norm um über eine Minute. „Amanal ist schnell und gut angegangen, es war die zweitbeste Zeit, die er bisher über diese Strecke gelaufen ist“, sagte Trainer Tono Kirschbaum, der eigens zur Unterstützung seines Schützlings mit in die schwedische Hauptstadt gereist war, „aber es war ein Mistwetter mit viel Wind, Amanal ist am Schluss allein unterwegs gewesen. Eigentlich ist das ja für einen Langstreckler nicht schlimm, aber das war schon schwierig.“

Dennoch wollten Trainer und Athlet nicht alles auf das Wetter schieben: „Das war nicht so ganz das, was wir uns erhofft hatten, ein bisschen enttäuscht sind wir schon. Nach hinten raus fehlte einfach noch was“, sagte Kirschbaum kurz vor der Rückreise am Flughafen.

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