Fußball Kreisliga

Wattenscheids Martin Sonntag: Das Potenzial ist da

Trainer Martin Sonntag von der DJK Wattenscheid II äußert sich auch zum Torwart-Problem.

Trainer Martin Sonntag von der DJK Wattenscheid II äußert sich auch zum Torwart-Problem.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Wattenscheid.  Mit einem Punkt aus zwei Spielen ist A-Kreisligist DJK Wattenscheid II gestartet. Trainer Martin Sonntag setzt auf das Duell gegen Höntrop.

Nach dem 3:3 gegen Altenbochum und dem 1:3 gegen Harpen blickt Martin Sonntag, Trainer der DJK Wattenscheid II, voraus.

Wie bewerten Sie den Saisonstart Ihrer Elf?
Martin Sonntag: Wir haben uns gegen Altenbochum und Harpen mehr ausgerechnet, und prinzipiell war auch gegen beide Gegner mehr drin. Das Heimspiel gegen Altenbochum müssen wir gewinnen, vermasseln uns den Erfolg am Ende aber selbst. Gegen Harpen hatten wir einige glasklare Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Gelingt uns das, geht das Spiel anders aus. Unterm Strich haben wir dadurch leider mindestens zwei Punkte verschenkt.

Wie kompensieren Sie den Ausfall ihres Kapitäns Kevin Braukmann?
Der Ausfall von „Manni“ wiegt natürlich schwer. Zum Glück sind wir in dieser Saison mit ausreichend Keepern mit Kreisliga A-Qualität ausgestattet. Bis September werden wechselnde Torhüter aus den anderen Mannschaften bei uns einspringen. Danach haben wir dann, Stand jetzt, bis zum Jahreswechsel eine dauerhafte Lösung, was uns hoffentlich mehr Konstanz bringen wird.

Gegen Harpen waren Sie mit der Leistung ihrer Mannschaft nicht zufrieden. Was muss sich ändern, um gegen Höntrop erfolgreich zu sein?
Wir hadern derzeit noch mit einigen Dingen. Da ist zum einen die Chancenverwertung, hier müssen wir kaltschnäuziger werden. Zum anderen setzen die Jungs die taktischen Vorgaben noch nicht konsequent um. Im Training arbeiten alle konzentriert und erfolgreich an den verschiedenen Elementen. Sonntags fehlt es dann aber hier und da, was zu Unkonzentriertheit führt und dem gesamten Mannschaftsverbund Probleme bereitet. Das bekommen wir aber in den Griff. Der Erfolg kommt dann automatisch, und das optimalerweise schon gegen Höntrop. Das Potenzial ist auf jeden Fall da, und wir werden alles dafür tun, uns am Sonntag für unsere Arbeit zu belohnen.

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