Wasserball

Zweitligist Blau-Weiß Bochum will um den Aufstieg spielen

Trainer Peter Voß hat sich mit seinem Team viel vorgenommen für die nächste Saison.

Trainer Peter Voß hat sich mit seinem Team viel vorgenommen für die nächste Saison.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Bochum.  Ganz oben mitspielen wollen die Wasserballer des SV Blau-Weiß Bochum in der kommenden Zweitliga-Saison - und haben sich gut verstärkt.

In der Mitte November beginnenden Spielzeit wollen die Zweitliga-Wasserballer von Blau-Weiß Bochum wieder oben angreifen. In der Vorsaison „war die Mannschaft selten komplett“, blickt Trainer Peter Voß auf das Kernproblem zurück. „Jetzt haben wir eine höhere Durchlässigkeit. Wer nicht trainiert, spielt auch nicht.“ Das war 2018/19 „mangels Masse“, zumindest in dieser Qualität, nicht möglich.

Auch beim Team von Voß greift das Prinzip der Nachwuchsförderung, gleichwohl kann sich die Mannschaft auch auf etliche Routiniers verlassen. Allen voran Raul Diakon und Till Rohe, die weiterhin die Mannschaft führen sollen. Mit Milos Urosevic hat Blau-Weiß einen Routinier im Tor. Der 38-jährige Serbe, der im Verein zudem als Torwart-Trainer arbeitet für die Keeper ab der U16, bringt Champions-League-Erfahrung mit in die 2. Liga.

Lovro Roncevic ist der Königstransfer

Der Königstransfer ist Lovro Roncevic. Der 25-jährige Kroate studiert an der RUB, „er ist vielseitig einsetzbar, eine Wunderwaffe auf allen Kanälen“, sagt Voß. „Sein Schuss sucht in der 2. Liga seinesgleichen.“ Aus der starken Jugend des ASC Duisburg kehrt Malo Guth, ein 19-jähriger schneller Linkshänder, zu seinem Jugendverein Blau-Weiß zurück, auch Colin Hess (16), ebenfalls ein Linkshänder, war zuletzt beim ASCD aktiv.

Mit Mats Hildebrandt und Mats Lerner (beide 16), dem Sohn von Frauentrainer Frank Lerner, zählen zwei weitere Top-Talente zum Kader, den nach der vergangenen Saison nur Alexander Bayer verlasen hat. 16 Spieler zählen zum engeren Kreis. Voß ist optimistisch: „Die Jüngeren sind voll im Saft, die Mittelalten auch, und die Routiniers wollen es nochmal wissen.“

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