Fußball

Buschhausen ist der erste Prüfstein für den SV Rhenania

Weiß um die Stärke der Gäste: Rhenania-Trainer Marco Hoffmann erinnert an die 1:4-Niederlage der vergangenen Saison.

Weiß um die Stärke der Gäste: Rhenania-Trainer Marco Hoffmann erinnert an die 1:4-Niederlage der vergangenen Saison.

Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die Elf von Marco Hoffmann empfängt in der Kreisliga A den SC Buschhausen im Blankenfeld. Die Gäste sind nicht zu unterschätzen.

Im Blankenfeld herrscht derzeit eine Mischung aus Zuversicht und vorsichtiger Euphorie. Beim dort ansässigen SV Rhenania Bottrop lechzen die Verantwortlichen nach sportlich besseren Zeiten, als es die jüngsten Jahre waren. Der A-Kreisligist reagierte im Sommer nach einer mittelmäßigen Meisterschaftsrunde, baute den Kader um und installierte mit Marco Hoffmann auch einen neuen Trainer an der Seitenlinie.

Und die neuformierte Rhenania-Truppe machte in den ersten Auftritten der neuen Saison sogleich auf sich aufmerksam: Im Kreispokal gelang den Bottropern ein ungefährdeter Sieg, dazu waren die Rhenanen auch am ersten Spieltag im Derby bei Fortuna Bottrop II erfolgreich. So ist der Optimismus, der sich im Blankenfeld breit zu machen scheint, nicht unbegründet. Doch am zweiten Spieltag steht der SVR sogleich vor der ersten hohen Hürde: Am Sonntag empfangen die Rhenanen den SC Buschhausen auf heimischem Geläuf (15.15 Uhr).

Kein leichter Gegner

Dass es gegen den Konkurrenten aus Oberhausen keinesfalls leicht wird, dem sind sich die Gastgeber durchaus bewusst. Zwar konnten die Rhenanen trotz der durchschnittlichen Gesamtplatzierung im vergangenen Jahr eine ordentliche Heimstatistik vorweisen, nur vier der 15 Heimspiele gingen verloren. Doch die Bottroper kassierten die letzte dieser vier Pleiten im letzten Heimspiel – mit 1:4, ausgerechnet gegen Buschhausen. „Es sollte in Erinnerung geblieben sein, wie spielstark unser Gegner ist“, warnt Marco Hoffmann daher eindringlich.

Auch die Gäste aus Oberhausen, die sich im vergangenen Jahr Rang drei sicherten, starteten erfolgreich in die neue Spielzeit und setzten sich zum Auftakt deutlich mit 5:1 gegen Sarajevo Oberhausen durch. So kann nur eine der beiden Mannschaften die eigene Weste auch am zweiten Spieltag weiß halten und das Punktekonto auf sechs Zähler aufstocken. Wenn es nach Hoffmann geht, sollen die Zähler natürlich im Blankenfeld bleiben.

Fundament für eine erfolgreiche Saison

„Dafür müssen wir spielerisch im Vergleich zum Derby gegen Fortuna aber noch zulegen“, so der SVR-Coach, dessen Team vor allem im Offensivspiel noch Luft nach oben hatte. Hoffnung bereitet den Rhenanen indes, dass noch einige Spieler im Kader zurückerwartet werden. Auch gegen den SC wollen die Bottroper am Sonntag auf ein gutes Ergebnis hoffen, um ein gesundes Fundament für eine erfolgreiche Saison zu legen.

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