Breitensport

Das bedeuten die Lockerungen für den Breitensport

Abstand zwischen den einzelnen Spielern war zuletzt das normale Bild. Beim Fußball ist aber bald wieder mehr erlaubt, wenn die Kommunen der Verordnung des Landes folgen.

Abstand zwischen den einzelnen Spielern war zuletzt das normale Bild. Beim Fußball ist aber bald wieder mehr erlaubt, wenn die Kommunen der Verordnung des Landes folgen.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Region.  Es dürfen sich wieder 10 Personen treffen. Beim Outdoorsport gibt es weitere Lockerungen - der Hallensport muss hingegen länger durchhalten.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat am Mittwochabend, 27. Mai, weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen bekanntgegeben. Betroffen ist dabei auch der Breitensport. So ist es ab dem 30. Mai möglich, im öffentlichen Raum bis zu zehn Personen zu treffen.

So heißt es es in der Coronaschutzverordnung: „Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkung treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings-, und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt. Bahnen- Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wieder aufnehmen.“

Fünf gegen fünf im Fußball wieder erlaubt

Konkret bedeutet dies für Outdoor-Sportarten, dass ein Training mit Körperkontakt für maximal 10 Personen wieder möglich ist. Im Fußball darf – wenn die Kommunen der Verordnung folgen – beispielsweise wieder ein fünf-gegen-fünf gespielt werden.

Die bisherigen Bestimmungen, wie die Steuerung des Zutritts oder die Dokumentation der teilnehmenden Sportler, gelten aber weiterhin. Zuschauen dürfen bis zu 100 Personen aber nur unter Beachtung des Mindestabstandes.

Die Hallensportarten müssen hingegen weiterhin mit starken Einschränkungen klarkommen. Hier ist kein Vollkontakt für bis zu zehn Personen möglich. Ausgenommen hiervon sind Bundes- und Landesleistungsstützpunkte sowie der Sportunterricht der Schulen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen und das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.

Tanzschulen dürfen unter Beachtung des Mindestabstandes betrieben werden, wenn sich das Tanzen auf einen festen Partner beschränkt.

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